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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Stadt Perth wiederzusehen, daß es schwer zu neunen seinmöchte, was ich Dir abschlagen könnte."

Der Schmied denn dies war, wie gesagt, das Gewerbedieses stattlichen Handwerkers ward dadurch crmuihigt, dasschöne Mädchen bescheiden zu küssen, welches die Artigkeit miteinem zärtlichen Lächeln, wie es sich für eine Schwester gepaßthätte, entgegennahm, indem sie zu gleicher Zeit sagte:Laßtmich hoffen, daß ich einen reuigen, gebesserten Menschen inPerth wieder willkommen heiße."

Er hielt ihre Hand, als wollte er antworten, und ließ siedarauf plötzlich los, wie Einer, der in dem Augenblicke denMuih verliert; und indem er zurücktrat, wie erschrocken überdas, was er gethan, glühte sein dunkles Gesicht vor Schaam,gemischt mit Freude, während er sich am Feuer, der Stellegegenüber, die Katharina einnahm, niedersetzte.

Rasch, Dorothee, beeile Dich mit dem Essen, Alte;und Conachar wo ist Conachar?"

Er ist zu Bett gegangen, Herr, weil er Kopfweh hat,^sagte Katharina zögernd.

Geh', ruf' ihn, Dorothee," sagte der alte Glover;ersoll sich nicht gegen mich vergessen; sein hochländisch Blut istvermutblich zu vornehm, um einen Teller vorzusetzen oder einTischtuch zu breiten, und er gedenkt in unsre alte, ehrsameZunft zu treten, ohne in allen Punkten schuldigen Gehorsamsseinem Meister und Lehrer zu folgen! Geh', ruf' ihn, sag' ich;ich will nicht so vernachlässigt sein "

Dorothee hörte man alobald die Treppe,^ oder wahrschein-licher eine Leiter hinausschreien, die zum Boden sühne, wohinsich der Lehrling zur Unzeit zurückgezogen hatte; eine mur-melnde Antwort ward vernommen und bald nachher erschienConachar im Speisezimmer. Auf seinen stolzen, aber schönen