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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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vor meinen Blicken ausgebreitet sah, wie die Feenkönigin ineinem Märchen, die der Ritter auf einem Lager wilder Blu-men eingeschlafen findet, da war mir's wie einem Vogel, derdie ermatteten Schwingen finken läßt, wenn er sich auf seineigen Nest niederscnkt."

Aha! Du kannst also noch den Dichter spielen?" sagteder Handschuhmacher.Ei, werden wir unsre Balladen undRundgesänge wieder haben? unsre lustigen Weihnachtsliederund die fröhlichen Frühlingsgesänge?"

Solche Possen können wohl Vorkommen, Vater," sagteHarry,obwohl das Blasen der Bälge und die Schläge derHämmer auf den Ambos keine sehr paffende Begleitung fürden Minnesang find; aber ich kann's nicht besser machen, da ichmein Glück versuchen muß, obwohl meine Verse schlecht find."

Wohlgesprochen mein weither Sohn," sagte Glover,und ich hoffe, Deine Reise hat Dir was eingetragen!"

Ei, sie war vorthcilhaft, Vater ich verkaufte das stäh-lerne Panzerhemd um 400 Mark dem englischen Ritter SirMagnus Redman. Er handelte gar nicht darum, nachdem ichihm gestattet hatte, es durch einen Schwerthieb zu prüfen.Der bettelhafte, hochländische Räuber, der es bestellt hatte,wollte die Hälfte abdingen, obwohl cs mich ein Jahr Arbeitgekostet hatte."

Was hast Du emporzufahrcn, Conachar?" sagte Simon,indem er sich an seinen hochländischen Schüler wendete.WirstDu nie lernen das thun, was man Dich heißt, ohne auf daszu horchen, was um Dich her vorgcht? was geht's Dich an,wenn ein Engländer das für wohlfeil hält, was einem Schot-ten theuer dünken mag?"

Conachar wandte sich, um zu sprechen; nach kurzem Nach-denken aber schlug er die Augen nieder und suchte die Ruhe