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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Wohl, Grausame," antwortete der beharrliche Ritter,ich will Euch jetzt nicht länger quälen, wofern Ihr Euch mirmorgen an Eurem Fenster zeigen wollt, sobald die Sonneden ersten Blick über die östlichen Berge wirft, und wofernIhr mir das Recht gebt, das Jahr hindurch Euer Valentinzu sein "

Nicht doch, Mylord; mein Vater sagte mir so eben erst,daß sich keine Falken, geschweige denn Adler mit dem beschei-denen Hänfling paaren. Sucht Euch eine Hofdame, die EureBegünstigung ehren wird; mir Eure Hoheit muß mirgestatten, die schlichte Wahrheit zu sagen kann sie nur Un-ehre bringen."

AIS sie so sagte, langte die Gesellschaft an der Kirchthürean.Euer Gnaden erlauben uns hier hoffentlich, uns vonEuch zu verabschieden?" sagte der Vater.Ich weiß rechtgut, daß die Ungclegenhetten und Beschwerden, die Euer Ver-gnügen uns verursacht, Euch das Letztere nicht aufzugebcnnöthigen; aber aus der Menge von Dienern, die an der Thürstehen, könnt Ihr abnehmen, daß in der Kirche noch anderePersonen sind, die auch Ansprüche auf Nespect, und selbst vonSeiten Eurer Gnaden, haben."

Ja Respect; und wer hat denn vor mir Nespect?"sagte der hochmüthige, junge Herr.Ein erbärmlicher Hand-werker und seine Tochter, nur zu sehr geehrt durch die Notiz,die ich nehme, haben die Unverschämtheit, mir zu sagen, daßmeine Aufmerksamkeit sie entehrt. Gut, meine Prinzessin vonElennsleder und blauer Seide, ich will Euch das bereuen lehren."

Wahrend er so murmelte, betraten der Handschuhmacherund seine Tochter die Dominikanerkirche, und ihr BegleiterConachar, der ihnen sofort folgen wollte, stieß, vielleicht nichtzufällig, an den jungen Herrn. Der Ritter, aus seinen unau-