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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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um ihn zu vertheidigen, wenn dies die Umstände nöthig ma-chen sollicn; indeß ließ sich aus der Aufmerksamkeit, die erder Katharina Glover zollte, leicht abnehmen, daß vorzüglichihr seine Dienste gelten sollten. Gewöhnlich fand sich jedochkeine Gelegenheit, seinen Diensteifer an den Tag zu legen;denn ein gemeinsames Gefühl der Achtung bewog die Begeg-nenden, dem Vater und der Tochter auSzuweichen.

Als sich aber die Stahthauben, Barette und Federn derKnappen, Schützen und Reisigen unter der Menge zu zeigenbegannen, ließen diejenigen, welche jene auszcichnenden Merk-male des Kriegcrgewerbes trugen, Sitten blicken, welche min-der fein waren, als die der friedlichen Bürger. Mehr alseinmal, wenn einer von jenen, sei es zufällig oder im Be-wußtsein eingebildeter höherer Würde, auf der Seite derMauer sich an Simon vorüberdrängte, runzelte der jungeLehrling drohend die Stirn, als brenne er vor Begierde, sei-nen Diensteifer für seine Gebieterin an den Tag zu legen.So oft Conachar, dies war des Jünglings Name, also ihat,erhielt er von seinem Meister einen Verweis, der ihm merkenließ, daß er sich in dergleichen nicht mischen sollte, bevor mauseine Vermittlung verlange.Närrischer Bursche," sagte er,bist Du nicht lange genug in meiner Werkstatt gewesen, umzu wissen, daß aus einem Schlag eine Schlägerei entsteht,und daß ein Dolch so schnell durch die Haut fährt, als eineNadel durch'ö Leder? Weißt Du nicht, daß ich den Friedenliebe, ob ich gleich den Krieg nie gefürchtet habe, und daßich mich wenig darum kümmere, auf welcher Seite der Straßeich und meine Tochter gehen, wenn wir nur ruhig und fried-lich wandeln können?" Conchar entschuldigte sich mit dem Ei-fer, die Ehre seines Meisters zu schirmen, aber diese Antwortgenügte dem alten Bürger von Perih nicht.Was haben