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eh' ihm eine Welle ein Kästchen mit einer Geschichte, wie dieder Automaten, zuführte; daß er, durch ein paar hundertGewölbe stolpernd, Arm' und Beine brechen könne, ohne et-was Anderes dort zu finden, als Ratten und Mäuse, unddaß er ein ganzes Dutzend alter Behausungen bewohnen könne,ohne ein anderes Manuscript zu erblicken, als die Rechnungfür Kost und Wohnung jede Woche. Ein Milchmädchenkönnte in diesen entarteten Tagen ebenso gut ihre Milchkam-mer in der Hoffnung waschen und putzen, in ihrem Schuh dasfeenhafte Sechspencestück zu finden.
„Es ist eine traurige, aber nur allzuwahre Geschichte,Bester," sagte Mrs. Baliol- „Ich bin überzeugt, daß wirAlle Gelegenheit haben, diesen vollkommenen Mangel an Hilfs-quellen für eine erschöpfte Phantasie zu beklagen- Aber Sie'haben vor allen Andern zumal das Recht, zu beklagen, daßdie Feen Ihre Nachforschungen nicht begünstigten, da Sie derWelt doch den Beweis geliefert haben, daß die Zeiten desRitterthums noch nicht vorüber sind, — Sie, der Ritter vonCrostangry, der Sie der Heftigkeit des Londoner frechen Bur-schen widerstanden, zum Besten der schönen Dame Policy, undfür das Andenken an Rizzio's Ermordung! Ist es nicht schade,Freund, da diese Ritterthat so ganz den Regeln gemäß war,ist cs nicht schade, sag' ich, daß die Dame nicht etwas jüngerund die Sage etwas älter war?"
„Nun, was das Alter betrifft, wo eine Dame ihre An-sprüche an das Ritterthum verliert und kein Recht mehr hat,eines tapfern Ritters Gabe zu heischen, so überlasse ich dieEntscheidung den Statuten des Ordens der irrenden Ritter-schaft; aber für das Blut Rizzio's nehme ich den Handschuhaus und behaupte gegen Jedermann, daß die Flecken nicht