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14 (1851) Ivanhoe
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nicht so bald, wenn auch ungern verschwunden, als zum Er-staunen der Lady von Jvanhoe die schöne Besuchende sich aufein Knie vor ihr niederließ, ihre Hand vor die Stirn legte,dann das Haupt zur Erde beugte, und trotz Rowena's Wider-stand, den gestickten Saum ihres Kleides küßte.

Wozu das?" fragte die überraschte junge Frau;warumbeweiset Ihr mir eine so ungewöhnliche Verehrung?"

Weil ich Euch, Lady von Jvanhoe," sagte Rebecca aus-stehend und ihre gewohnte ruhige Würde wieder annehmend,gesetzlich und ohne Zurückweisung die Schuld der Dankbarkeitabtragen kann, die mich dem Ritter von Jvanhoe verbindet.Ich bin verzeiht die Kühnheit, womit ich Euch die Huldi-gung nach der Sitte meiner Nation darbringe ich bin dieunglückliche Jüdin, für die Euer Gemahl in den Schrankenvon Templestowe sein Leben wagte."

Mädchen," sagteRowena,Wilfred von Jvanhoe hat an jenemTage nur in geringem Maße Eure unermüdete Theilnahmebei Pflege und Heilung seiner Wunden und in seinem Unglückevergolten. Sprich, kann ich, kann er Dir in etwas dienen?"

Nein," versetzte Rebecca ruhig,doch bitte ich Euch, ihmmein dankbares Lebewohl zu bringen."

Ihr wollt also England verlassen?" sagte Rowena, diesich kaum von dem Erstaunen über diesen seltsamen Besuch er-holen konnte,

Ich verlasse es, Lady, che der Mond wieder wechselt;mein Vater hat einen Bruder, der bei Mahomed Boabdil,dem Könige von Grenada, in großer Gunst steht. Dorthingehen wir, des Friedens und Schutzes sicher, gegen Zahlungeines Tributs, den die Muhamedaner von unserm Volke znfordern pflegen."

Und seid Ihr denn nicht auch so geschützt in England?"

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