193
Frankreich trat, während Philipp von Malvoisin und sein Bru-der Albert, der Präccptor von Templestowe, hingerichtet wur-den. Waldemar Fitzurse, obgleich die Seele der Verschwö-rung, kam mit der Verbannung davon.
Kurz nach dem erwähnten Zweikampfe wurde Cedric der Sachsean Richards Hof beschicken, der sich zu Zjork aufhiclt. Cedricschüttelte zwar den Kopf zu dieser Botschaft, fand sich aber dochein. In der That batte auch Richards Rückkehr jede Hoffnungin ihm erstickt, die sächsische Dynastie in England wieder her-gestellt zu sehen; denn so bedeutend auch der Anhang der Sach-sen bei einem bürgerlichen Kriege gewesen sein möchte, so wares doch klar, daß sie nichts ausrichten konnten unter der un-bestrittenen Herrschaft Richards, zumal da er durch seine per-sönlichen Eigenschaften und seinen kriegerischen Ruhm die Her-zen des Volkes gewonnen hatte, wenn auch seine Regierungselbst bald zu nachsichtig war, bald sich zu sehr zum Despo-tismus -inncigte.
Athelstane gab die Bewerbung um Rowena's Hand auf,und beschäftigte sich in der ersten Zeit nach seiner Auferstehungaus dem Grabe mit der Bestrafung der Mönche, die ihn le-bendig beerdigt hatten-
Kaum war Cedric sieben Tage am Hofe gewesen, als er auchschon seine Einwilligung zur Vermählung seiner Mündcl.Rowenamit seinem Sohne Wilfred von Jvanhoe gegeben hatte-
Die Trauung unseres Helden wurde in einem derZerhaben-sten Tempel, dem Münster zu Jork, gefeiert. Der König selbstwohnte ihr bei. Die Kirche entfaltete dabei all den Glanzin ihren Feierlichkeiten, den die römische noch jetzt mit so gün-stigem Erfolge zu benutzen weiß.
Gurth, stattlich auSstaffirt, folgte seinem jungen Herrn, demer so treu gedient hatte, als Knappe, und der großmüthige
Jvanhoe III- 1Z