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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
184
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empfehle ich mich! Rebecca," rief er nun, nach dem Stuhlehinreitend,nimmst Du mich zu Deinem Kämpfer an?"

Za," versetzte sie mit einer Bewegung, die selbst die To-desfurcht in ihr nicht hatte Hervorbringen können,ja, ichnehme Dich an als den Kämpfer, den der Himmel mir gesen-det. Aber nein, nein! Deine Wunden sind ja nocb nichtgeheilt! Kämpfe nicht mit dem stolzen Manne, warum solltestDu so untergeben?"

Allein Jvanhoe stand schon auf seinem Platze, hatte seinVisir geschloffen und seine Lanze ergriffen. Bois-Guilbert thatdasselbe. Sein Knappe aber bemerkte, als er ihm das Visirschloß, daß sein Gesicht, das, aller Bewegungen ungeachtet,die sein Gemüth erschüttert hatten, den ganzen Morgen äußerstblaß gewesen war, jetzt plötzlich mit einer dunkeln Rölhe be-deckt wurde.

Ais der Herold sah, daß sich jeder Kämpfer auf seinemPlatze befand, ließ er seine Stimme erschallen und rief drei-mal:ffeites vo8 tlevoirs, preux etievnliers!" (Thut EurePflicht, tapfre Ritter!) Hierauf begab er sich auf eine Seiteder Schranken und verkündete, daß Niemand, bei Strafe au-genblicklichen Todes, weder durch Wort und Ruf, noch durchHandlung sich in das Gefecht mischen oder dasselbe störensollte. Der Großmeister, der das Pfand des Kampfes, Re-becca's Handschuh, in der Hand hielt, warf ihn nun in dieSchranken, und ließ das bedeutende Wort als Zeichen er-schallen:I.si88er aller!"

Die Trompeten erklangen und die Ritter sprengten in vol-lem Lauf gegen einander. Jvanhoe's erschöpftes Roß undsein nicht minder erschöpfter Reiter sanken, wie Jedermannvcrmuthet hatte, von der Lanze und dem kraftvollen Rossedes Templers zu Boden. Diesen Ausgang hatte Jedermann