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14 (1851) Ivanhoe
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Mein Name," versetzte der Ritter, indem er das Visiraufschlug,ist vielleicht bekannter, und meine Abkunft reinerals Deine eigene, Maivoisin! Ich bin Wilsred von Jvanhoe!"

Mit Dir fechte ich nicht," sagte der Templer mit ganzveränderter, hohler Stimme,laß Deine Wunden erst heilen,suche Dir ein besseres Roß, dann werde ich es vielleicht mei-ner würdig finden, Deinen prahlerischen Ton zu züchtigen."

Ha, stolzer Templer," sagte Jvanhoe,hast Du denn ver-gessen, daß Du zweimal vor dieser Lanze darnieder gesunkenbist? Denke an die Schranken von Acre, denke an den Waf-fengang zu Ashby! Denke an Deine stolze Prahlerei in denHallen von Rolherwovd und die Verpfändung Deiner golde-nen Keite gegen mein Reliquienkästchen, daß Du mit Wilsredvon Jvanhoe kämpfen wolltest, um Deine verlorene Ehre wie-der zu erhalten! Bei diesem Kästchen und dem heiligen In-halte desselben, ich werde Dich, Templer, öffentlich und anjedem Hofe Europa'ö, in jedem Präceptorium Deines Ordensals einen Feigen bezeichnen, wenn Du Dich nicht unverzüg-lich zum Kampfe stellst."

Bois-Guilbert wandte sich unentschlossen nach Rebecca, unddann rief er mit einem stolzen Blick auf Jvanhoe:Sächsi-scher Hund, ergreif Deine Lanze, und bereite Dich zum Tode,den Du Dir selbst zugezogen hast!"

Gestattet mir der Großmeister den Kampf?" fragte Jvanhoe.

Ich kann Dein Begehren nicht weigern," sagte dieser,vorausgesetzt, daß das Mädchen Dich als ihren Kämpfer an-nimmt. Jnveß wünschte ich, Du hättest eine bessere Veran-lassung zum Kampfe. Ein Feind unsers Ordens bist Duzwar stets gewesen, indessen möchte ich doch auf eine ehrendeWeise mit Dir zusammengekommen sein."

Es ist ein GotteSurtheil!" sagte Jvanhoe.Gottes Schutze