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von meiner Stelle bringen. Von Feinden umgeben, halte ichDich doch für meinen schrecklichsten und verderblichsten — ent-ferne Dich, im Namen Gottes!"
Albert Malvoistn, beunruhigt über die lange Dauer ihrerUnterredung, trat jetzt hinzu, um sie zu unterbrechen.
„Hat das Mädchen ihre Schuld anerkannt?" fragte er deBois-Guilbert, „oder beharrt sie entschlossen deiihrem Läugnen ?"
„Entschlossen ist sie," sagte Bois-Guildert.
„Dann," sagte Malvoistn, mußt Du, edler Bruder, Dei-nen Platz wieder einnehmen, um den Ausgang zu erwarten.Die Schatten wechseln auf der Scheibe des SonncnzeigerslKomm, tapferer Freund, komm, Du Hoffnung unseres heili-gen Ordens und bald dessen Oberhaupt!"
Indem er dies mit besänftigendem Tone sprach, legte erdie Hand an den Zügel des Rosses, gleich als wolle er denRitter selbst zurückfllhren.
„Falscher Bube! was willst Du mit der Hand an demZügel meines Rosses?" sagte Sir Brian, sehr aufgebracht,und indem er des Gefährten Hand fortschleuderte, ritt er selbstan das unterste Ende der Schranken zurück.
„Es ist noch Muth in ihm," sagte Malvoistn abseits zuMont Fichet, „wäre er nur recht geleitet, aber, gleich demgriechischen Feuer, verbrennt er Alles, was ihm nahe kommt."
Zwei Stunden waren die Richter nun schon in den Schran-ken gewesen, und hatten umsonst auf die Erscheinung einesKämpfers gewartet.
„Kein Wunder," sagte der Bruder Tuck, „da sie eine Jü-din ist, und doch bei meinem Orden, es ist hart, daß ein sojunges, schönes Geschöpf umkommen soll, ohne daß ein Streichzu ihrer Rettung geführt wird, wäre sie auch zehnmal eineHere; wenn sie nur wenigstens eine Christin wäre, so sollte