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14 (1851) Ivanhoe
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verbieten, diejenige Gemeinschaft mit einander zu haben, wel-che am geschicktesten ist, die Wahrheit ans Licht zu dringen."

Unterdessen sprach der Herold zu Rebecca folgendermaßen:Mädchen, der ehrwürdige und verehrte Großmeister fragt Dich,ob Du einen Kämpfer für Deine Sache hast, heute den Kampfzu beginnen, oder ob Du Dich als gerecht veruriheilt bekennstzu der verdienten Strafe?"

Sage dem Großmeister," erwiederte Rebecca,daß ichmeine Unschuld behaupte und mich nicht für gerecht veruriheilthalten kann, wenn ich nicht an meinem eigenen Blute schul-dig sein will. Sage ihm, daß ich einen solchen Aufschub for-dere, als ihm die Gesetze zu ertheilen erlauben, um zu sehen,ob nicht Gott, der seine Hülfe oft in der äußersten Gefahrkund gibt, auch mir einen Retter erwecken wird; und ist dieseräußerste Zeitraum verflossen, dann geschehe sein heiliger Wille!"

Der Herold entfernte fich, um dem Großmeister diese Ant-wort zu überbringen.

Gott verhüte," sagte Lucas Beaumanoir,daß Jude oderHeide uns der Ungerechtigkeit anklagen sollte! Bis die Schat-ten von Westen nach Osten reichen, wollen wir warten, obein Kämpfer erscheint für dieses unglückliche Weib. Ist derTag so weit vorüber, dann laßt sie sich zum Tode bereiten."

Der Herold meldete Rebecca diesen Ausspruch des Groß-meisters, welche unterwürfig ihr Haupt neigte, ihre Arme fal-tete und auf zum Himmel blickte, indem sie die Hülfe von obenz» erwarten schien, welche sie von Menschen sich kaum ver-sprechen durfte. Während dieser schrecklichen Pause schlug dieStimme Bois-Guilbcrt's an ihr Odr es war zwar nurein Lispeln, allein es regte sie stärker auf, als die Aufforde-rung des Herolds gethan hatte.

Rebecca," sagte der Templer,hörst Du mich?"

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