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rigkeit oder vielmehr Unmöglichkeit vorausgesehen, Brian deBois-Guilbert dahin zu bringen, daß er einen solchen Eid imAngesichte der Versammlung leistete, daher hatte er diese Ent-schuldigung erfunden, um jener Nothwcndigkeit auszuweichen.
Nachdem der Großmeister Albert de Malvoifin's Enischul-digung angenommen hatte, befahl er dem Herolde vorzutrc-ten und seine Pflicht zu thun Die Trompeten ertönten aber-mals und ein vortrelender Herold machte Folgendes bekannt:„Hört, hört, hört! Hier steht der gute Ritter Sir Brian deBois-Guilbert, bereit zu kämpfen mit jedem freigedornen Rit-ter, welcher den der Jüdin Rebecca zugestandenen und vonihr angenommenen Kampf bestehen will, in Betracht, daß sieselbst nicht gesetzmäßig sich dazu stellen kann. Einem solchenKämpfer bewilligt der tapfere und ehrwürdige, hier anwesendeGroßmeister freies Feld, gleiche Theilung von Sonne undWind und was sonst Alles zu einem rechtlichen Kampfe gefor-dert wird!"
Die Trompeten erschollen von Neuem, und dann erfolgteeine Todtenstille von mehrern Minuten.
„Es erscheint kein Kämpfer auf den Ruf," sagte der Groß-meister. „Geh, Herold, und frage sie, ob sie noch auf Je-mand wartet, der für sie in ihrer Sache fechten wird?" DerHerold begab sich zu dem Stuhle, worauf Rebecca saß, undBois-Guilbert, der schnell den Kopf seines Rosses, allem Win-ken von Seiten Malvoisin's und Mont Ficbet's zum Trotz,nach jenem Ende der Schranken wandte, stand eben so schnell,als der Herold an Redecca's Stuhle.
„Ist dies der Regel gemäß und dem Gesetze des Kam-pfes ?' fragte Malvoisin, den Gioßmeister andlickend.
„Es ist es," versetzte Beaumanvir, „denn in dieser Beru-fung auf das Urtheil Gottes können wir den Parteien nicht