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14 (1851) Ivanhoe
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gleich als wollte sie ihren Geist mit diesem Gegenstände be-freunden, dann aber wandte sie langsam und natürlich ihrHaupt abwärts.

Unterdessen hatte der Großmeister seinen Sitz eingenom-men, und als die Ritterschaft seines Ordens um und hinterihm sich niedergelassen hatte, jedes Glied nach seinem Range,verkündete eine lange und laute Fanfare der Trompeten, daßsich der Gerichtshof zum Spruche geordnet habe. Malvoifintrat nun als des Kämpfers Paihe vor, und legte den Hand-schuh der Jüdin als Pfand des Kampfes zu den Füßen desGroßmeisters.

Tapferer Herr und ehrwürdiger Vater," sagte er,hiersteht der gute Ritter Brian de Bois-Guiibert, Präceptor desTempelordens, der durch Annahme des Kampspfandes, welchesich hier zu Eurer Hochwürden Füße lege, sich verbunden hat,am heutigen Tage seine Pflicht im Kampfe zu thun und zubewähren, daß dieses Judenmädchen, Namens Rebecca, dasUrtheil von Rechtswegen verdient hat, welches in dem Kapiteldes heiligen Ordens des Tempels von Jerusalem über sie ge-sprochen worden, und das sie zum Tode als Zauberin verdammttzat. Hier steht er, sage ich, ritterlich und ehrenvoll denKampf zu beginnen, wenn es so Euer heiliger Wille ist."

Hat er den Eid geleistet," sagte der Großmeister,daß seinStreit gerecht und ehrenvoll ist? Man bringe das Crucifir her!"

Hochwürdiger Herr und Vater!" versetzte Malvoisinschnell,unser Bruder hat bereits die Wahrheit seiner Anklagein die Hand des guten Ritters Conrad von Mont Fichet be-schworen ; anders darf er nicht vereidet werden, da seine Geg-nerin eine Ungläubige ist und keinen Eid leisten kann."

Diese Erklärung wurde zu Albert's großer Freude befrie-digend gefunden; denn der schlaue Ritter hatte die Schwie-Jvanhoe. III. 12