Druckschrift 
14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
163
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stürzte ich freilich zu Boden, jedoch unverwundet. Auf beidenSeiten wurden Andere niedergehanen, und diese stürzten aufmich, so daß ich meine Besinnung nicht eber wieder bekam,als bis ich mich in einem Sarge sah einem offenen zumGlück der vor dem Altäre in der Kirche des heilige» Ed-mund stand Ich nieste, stöhnte, lärmte und würde vielleichtselbst aufgestanden sein, wenn nicht der Sakristau und Abt,voller Schrecken über de» Lärm, selbst herbeigekommen wären,keinesweges erfreut, wie es schien, einen Mann noch am Lebenzu finden, zu dessen Erben sie sich wahrscheinlich gern selbstmachen wollten. Ich bat um Wein; sie gaben mir etwas,allein er mußte ziemlich verseht sein, denn ich schlief daraufnur noch tiefer als zuvor, und erwachte erst nach einigen Stun-den abermals. Jetzt fand ich meine Arme einqewindelt, meineFüße znsammengebunden, und zwar so fest, daß mich die Ge-lenke bei der bloßen Erinnerung daran noch schmerzen, derOrt war sehr dunkel, und aus der dumpfen Lnft darin schloßich, daß es das Begräbniß sei. Ich hegte seltsame Gedankenüber das, was sich mit mir zngetragen, als die Tbüre meinesGefänanisses aufqing und zwei schändliche Mönche hcreimraten.Sie wollten mich überreden, ich befände mied im Fegefeuer,allein ich kannte die kurzathmige, keuchende Summe des Va-ter Abts nur zu gut. Heiliger Jeremias, wie verschieden warjetzt fern Ton von dem, womit er mich sonst um noch ein StückBraten zu bitte» pflegte! Der Hund! er hat oft mit mirvon Weihnacht bis zum heiligen Dreikönigstage geschwelgt."

Nehmt Euch nur Zeit, edler Athelstane," sagte der König,schöpft erst Athen,, erzählt Eure Geschichte mit Muße; manhört ihr wahrlich mit eben so viel Lust zu, als einem Romane."

Ei, beim Kreuze von Bormehvlm, es war nichts Roman-tisches dabei! Ein Gerstenbrod und ciy Krug Wasser das