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14 (1851) Ivanhoe
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eher von seinem Vater erkannt werden möchte, als bis derKönig das Zeichen dazu gegeben haben würde.

Ja diesem Gemache saßen um einen großen eichenen Tischungefähr ein Dutzend der ausgezeichnetsten Repräsentanten dersächsischen Familien aus der Nachbarschaft. Sie waren allealt oder dem Alter nahe; denn das jüngere Geschlecht hatte,wie Jvanhoe, zum großen Mißvergnügen des ältern, manchevon den Schranken niedergerissen, wodurch seit einem halbenJahrhunderte die normännischen Sieger von den besiegtenSachsen geschieden gewesen waren. Die niedergeschlagenenund kummervollen Blicke dieser ehrwürdigen Männer, ihrSchweigen und ihre trauernde Stellung bildeten einen star-ken Gegensatz zu dem Leichtsinne der Schmausenden in denäußern Theilen des Schlosses. Ihre grauen Haare und lan-gen, starken Bärte nebst ihren alterthümlichen Tuniken undweiten, schwarzen Mänteln stimmten gut zu dem sonderbaren,kunstlosen Gemache, wo sie saßen, und gaben ihnen das An-sehen einer Gesellschaft alter Verehrer des Wodan, in's Lebengerufen, um über den Verfall des Ruhms ihrer Nation zutrauern.

Cedric, obgleich im gleichen Range unter seinen Lands-leuten sitzend, schien doch jetzt, durch gemeinsames Einver-ständniß, als Haupt der Versammlung zu handeln. Bei Ri-chard's Eintritte, den er blos als den tapfer» Ritter vomFeffelschloffe kannte, stand er würdevoll auf und bewillkomm-uete ihn mit dem gewöhnlichen Gruße:lVues deal," indemer zugleich einen Becher bis zu seinem Haupte erhob. Der Kö-nig, nicht unbekannt mit den Sitten seiner englischen Unter-thanen, erwiedcrte den Gruß mit den paffenden Worten:IlriucImel," und nahm den Becher, welcher ihm von dem Cercmonien-meister überreicht wurde. Dieselbe Höflichkeit wurde auch