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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Zwölftes Kapitel.

Ich traf sie ziehend dnrch Marcelld's Hai»,lind höri' fo feierliche Melodie,

Bei Klageliedern, Thronen, Elegien

Womit Großmütter, bei den Tvdten wachend,Die lange Nacht sich zn vertreiben pflegen.

Altes Schauspiel,

Der Eingang dieses großen Thurmes zu Schloß Conings-burgh ist ganz sonderbar, und erinnert an die rohe Einfach-heit der frühern Zeiten, in denen er erbaut ward. Eine Reihevon Stufen, so eng und schmal, daß es gefährlich ist, sie zubeschreiten, führt aufwärts zu einem niedern Portale auf derSüdseite des Thurmes, wodurch der Alterthumsforscher, we-nigstens noch vor wenigen Jahren, den Zugang gewinnenkonnte zu einer kleinen Treppe innerhalb der Stärke der Haupt-mauer des Thurmes, welche zu dem dritten Stockwerke desGebäudes führt; denn die beiden untern sind Gefängnisseoder Gewölbe, wohin weder Luft noch Licht dringt, außerdurch eine viereckige Oeffnung in dem dritten Stocke, mit demsie durch eine Leiter in Verbindung gewesen zu sein scheinen.Der^ Zugang zu den obern Gemächern des Thurmes, der inallen aus vier Gestöcken besteht, wird durch Treppen bewirkt,welche durch die äußern Mauerdogen aufwärts geführt sind.

Durch diesen schwierigen und verwickelten Eingang ge-langte der gute König Richard, in Begleitung seines treuenJvanhoe, in das runde Gemach, welches den ganzen drittenStock von dem Gründe einnimmt. Der letztere hatte indessenZeit sein Gesicht in den Mantel zu hüllen, damit er nicht