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der größten Zerknirschung, die Augen waren aufwärts gekehrt,indeß die Mundwinkel herabbingen, gleich den Quasten an derOcffnung eines Beutels, wie Wamba sagte. Allein diese Af-fectation einer gränzenloscn Reue wurde auf drollige Art ver-höhnt durch einen Zug von Spott, der sich in dem roden Ge-sichte ausdrückte und Furcht und Reue als erheuchelt darstellte.
„Warum bist Du denn so niedergeschlagen, toller Priester?"sagte Richard; „fürchtest Du, Dein Diöcesan möchte erfahren,wie treu Du unserer lieben Frau und dem heiligen Dunstandienst? Sei ruhig; Richard von England verräth kein Ge-heimniß, das ihm bei der Flasche anvertraut ward."
„Ach! mein gnädigster Monarch," versetzte der Eremit, „esist nicht der Bischofsstab, den ich fürchte, sondern das Scep-ter! Ach, daß meine entweihende Faust das Ohr des Gesalb-ten des Herrn berühren mußte!"
„Aha!" sagte Richard, „kommt der Wind daher? den Schlaghatte ich wahrlich vergessen, obgleich mir das Ohr den ganzen Tagbrummte. Doch ich denke, der tüchtige Puff wurde auch tüchtigvon mir erwicdert, oder meinst Du etwa, daß ich Dir noch et-was schuldig bin, so stehtDw gleich noch ein zweiter zu Diensten."
„Nein, »ein, es ist Alles mit Wucher bezahlt," versetzte derMönch (auch Bruder Tuck genannt), „möge Eure Majestätalle Schulden so voll bezahlen."
„Wenn ich's mit Schlägen könnte," versetzte Richard, „dannsollten meine Gläubiger sich nicht über den leeren Seckel zubeklagen haben."
„Und doch," sagte der Mönch, seine demüthige Stellungwieder einnehmend, „ich weiß wahrlich nicht, wie ich den ent-weihenden Schlag je wieder gut machen soll." —
„Laß doch das," versetzte der König, „ein Schlag von soheiliger Hand ist doch besser, als einer von Ungläubigen; aber