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„König der Geächteten und Fürst guter Gesellen!" sagteder Monarch, „wer hätte nicht einen Namen gehört, der selbstnach Palästina gedrungen? Aber sei versichert, braver Geäch-teter, keiner in unserer Abwesenheit und in den durch dieseherbciqeführten unruhigen Zeiten verübten That soll zu Dei-nem Nachtheil gedacht werden."
„Das Sprichwort hat doch Recht," sagte Wamba, jedochmit Mäßigung seines gewöhnlichen Muthwillens:
,.(Aut Sp'el hat die Maus,
Wenn die Katz' nicht zu HanS!"
«Bist Du denn auch da, Wamba?" fragte Richard, „ichhabe Deine Stimme ja recht lange nicht gehört, ich dachte,Du hättest die Flucht ergriffen!"
„Ich die Flucht? wann fandet Ihr je die Narrheit von derTapferkeit getrennt? Dort liegt die Trophäe meines Schwer-tes, das gute Grauroß, das ich von Herren wieder auf dieBeine wünschte, wenn ich seinen Herrn an seine Stelle legenkönnte. Freilich zog ich mich Anfangs ein wenig zurück, dennein Narrenwams hält die Lanzenspitze nicht auf, wie doppelterStahl. Und wenn ich auch nicht mit der Schärfe des Schwertesfocht, so müßt Ihr doch sagen, daß ich tapfer geblasen habe."
' »3a, ja, ehrlicher Wamba," versetzte der König, „und DeinDienst soll Dir nicht vergesse» werden."
„conliteor, conliteor!" rief in einem demüthigen Tone eineStimme dicht an des Königs Seite; „mein Latein geht nichtweiter, aber ich bekenne meine Berrätherei, und bitte nur umAbsolution, che ich zur Hinrichtung geführt werde."
Richard schaute sich um, und erblickte den jovialen Mönchzu seinen Füßen, den Rosenkranz drehend, indeß sein Kampf-stock, der während des Gefechts nicht müßig gewesen war, ne-ben ihm auf dem Boden lag; seine ganze Haltung zeugte von