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ich dächte, mein edler Bruder, cs märe besser für die Kircheund für Dich, wenn ich Dir die Erlcmbniß auswirkte, dieKutte auszuzichcn und Dich als Aeoman j„ meiner Leibwachebehielte; dann dientest Du bloß unserer Person, wie Du sonstdem heiligen Dunstan gedient hast."
„Herr," enviedcrte der Mönch, „ich bitte demüthigst umVerzeihung, und Ihr würdet mir sle sogleich gewähren, wennIhr wüßtet, wie sebr ich mit der Sünde der Faulheit behaftet bin-Der heilige Dunstan steht ruhig in seiner Nische, wenn ich gleichzuweilen mein Gebet über das Schießen eines feiste» Rehbocksvergesse; ich bin wohl auch manchmal des Nachts aus meinerZelle abwesend, der heilige Dunstan wird nie verdrießlich dar-über; er ist ein so ruhiger, friedlicher Herr, als je einer ausHolz gemacht wurde; aber befinde ich mich als I)eoman um diePerson meines Herrn, des Königs, die Ehre ist freilich doppeltgroß, und ich wollte mich ans die Seite schleichen, um dort in ei-ner Ecke eine Wittwe zu trösten, oder in einer andern ein Wild-pret zu schießen, da würde es heißen: Wo ist denn der vermale-deite Tuck, der Hund von Pfaffe? Nein, gnädigster Herr, ichbitte, laßt mich, wie Ihr mich gefunden! Wollt Ihr mir aberEuer Wohlwollen zu erkennen geben, als dem armen Geistlichendes heiligen Dunstan zu Cvpmanhurst, so wißt, eine kleineSchenkung wird er mit vielem Danke annehmen."
„Ich verstehe Dich," sagte der König, „der Diener desHeiligen soll in meinen Wäldern von Marncl'ffe eine Ver-günstigung an Wild nnd Wildgehege erhalten. Doch, merkewohl, drei Rehböcke in jeder Schießzeit sind Dir gestattet, al-lein wenn das nicht eine Entschuldigung wird für dreißig, sowill ich kein christlicher Ritter, noch wahrer König sein!"
„Eure Gnaden können versichert sein," sagte der Mönch,