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es schien, als wenn der Schrecke» seines einzelnen Armes gegenalle die Bnben das Feld behalten würde, als ein Ritter von blauerRüstung, der sich bisher hinter den Angreifcnden versteckt gehaltenhatte, mit der Lanze vorwärts rannte, und nicht auf den Reiter,sondern auf das Roß zielend, das edle Thier tödtlich verwundete.
„Das war ein schändlicher Streich!" rief der Ritter, alssein Roß zu Boden sank und den Reiter mit sich riß.
In diesem Angenbltcke stieß Wamba in's Horn; denn Alles warso schnell vorgegangen, daß er es nicht früher hatte thnn können.Der plövlich erschallende Ton machte, daß die Mörder noch mehrzurückwichcn, und Wamba, obgleich nnvollkommen bewaffnet,»ahm keinen Anstand, dem schwarzen Ritter schnell zu Hülfe zneilen.
„Schande über euch, ihr Feigen!" rief der Ritter, der dieAngreifendcn anznführen schien, „flieht ihr schon vor dem leerenSchalle eines Lorns, das ein Narr bläst?"
Aufgeregt durch diese Worte, griffen sie den Ritter von Neueman, der sich nun mit dem Rücken gegen eine Eiche stellte und sichmit seinem Schwerte vertheidigte. Der schurkische Ritter, dereine andere Lanze ergriffen hatte, wartete auf den Augenblick,wo sein furchtbarer Gegner am heftigsten gedrängt sein würde,und sprengte dann gegen ihn in der Hvffnuna, ihn an den Baumzu nageln; allein Wamba vereitelte diese Absicht. Der Narr,welcher den Mangel an Kraft durch Beweglichkeit zu ersehensuchte, und auf de» die Gewappneten, mit dem wichtigen! Ge-genstände beschäftigt, nicht sehr achteten, nahm zwar nur ent-fernt am Gefechte Theil, allein jetzt machte er doch den Anlaufdes blauen Ritters zunichte, indem er dem Pferde desselben durcheinen Hieb seines krummen Säbels die Kniee zerschnitt. Roßund Reiter stürzten zu Boden; indeß blieb die Lage des R ttersvom Fcsselschloß immer noch sehr bedenklich, da er hart gedrängt