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14 (1851) Ivanhoe
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dort in dem Dickicht einige Gesellen, welche uns aufzupaffenscheinen."

Woraus schließest Du das?" fragte der Ritter.

Ich habe so ein paar Mal etwas, wie eine Sturmhaubeaus dem grünen Laube hervor schimmern sehen. Wäre» esganz ehrliche Leute, so hätten sie den gewöhnlichen Weg be-halten, jenes Dickicht aber ist eine ausgesuchte Kapelle für diedem heiligen Nikolas Geweihten."

Der Ritter schloß sein Visir.Ich glaube, Du hast Recht."

In dem Augenblicke flogen auch drei Pfeile ans dem ver-dächtigen Orte gegen sein Haupt und seine Brust; der einehätte ihm gewiß das Gehirn durchbohrt, wäre er nicht durchdas starke, stählerne Visir aufgehalten worden; der andereprallte an dem Brustharnisch ab.

Dank, treuer Wappner," sagte der Ritter.Wamba, laßuns ihnen zu Leibe gehen!" So ritt er kühn in das Dickichthinein. Sogleich rannten sechs bis sieben Mann mit den Lan-zen in vollem Laufe auf ihn los. Drei trafen ihn, allein dieWaffen zersplitterten an seinem Harnische, wie an einemTburme von Stahl. Die Augen des schwanen Ritters schie-nen Flammen zu sprühen selbst durch die Ocffnnng des Vistrs.Er erhob sich in den Bügeln mit einem unbeschreiblichen Aus-drucke von Würde und rief:Was soll denn das bedeuten,meine Herren ?" Es wurde ihm aber keine andere Antwort,als daß die. Männer die Schwerter zogen, ihn auf allen Sei-ten angriffen, m t dem Rufe:Stirb, Tyrann!"

Ha! heiliger Eduard und heiliger Georg!" sagte der schwarzeRitter, indem er bei jedem Rufe einen Mann zu Boden streckte,haben wir Verräther hier?"

So verzweifelt auch die Angreifenden waren, so wichen sie dochvor einem Arm zurück, der mit jedem Streiche den Tod gab, und