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14 (1851) Ivanhoe
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ihr Fleiß hat ihnen den einzigen Weg zu Macht und Einflußgeöffnet, den ihnen die Unterdrückung noch frei gelassen- Liesdie Geschichte des Volkes Gottes, und sage mir, ob diejenigen,durch welche Jehova solche Wunder unter den Nationen be-wirkte, ein Volk von elenden Wucherern war? Und wisse, stol-zer Ritter, wir zählen Namen unter uns, gegen die Euer ge-priesener nördlicher Adel wie Gras gegen die Ceder sich ausnimmt,Namen, welche zurückgehen bis ans jene großen Zeiten, wodie Allgegenwart Gottes den Gnadenstnhl zwischen den Che-rubim erfüllte, und welche ihren Glanz nicht ableiten vonirdischen Fürsten, sondern von jener ehrfurchtgebictenden Stimme,welche ihre Väter in die Nähe des Lichtes berief dies wa-ren die Fürsten des Hauses Jakob."

Rebecca's Wange färbte sich höher, als sie des alten Ruh-mes ihres Stammes gedachte, erblaßte aber wieder, als sieseufzend hinzufügte:Das waren die Fürsten Jnda'sjetzt find sie es nicht mehr! Niedergetreten sind sie worden,wie das abgcmähte Gras und vermischt mit dem Staube desWeges! Indessen finden sich noch welche unter ihnen, die ihrerhohen Abkunft keine Schande machen, und zu ihnen will die Toch-ter Jsaac's, des Sohnes Adonikam's gehören! Lebet wohl!Ich beneide Dich nicht um Deine mit Blut errungene Ehre, nichtum Deine barbarische Abkunft von den Heiden des Nordens,auch nicht um Deinen Glauben, der Dir zwar stets auf derZunge, aber nicht im Herzen, noch in Deinen Werke» lebt."

Beim Himmel!" sagte Bois-Guilbcrt,ich bin bezaubert.Ich glaube fast, Du redest die Wahrheit, und das Widerstreben,womit ich von Dir scheide, hat etwas UebernatürlicheS. Schö-nes Wesen," fuhr er fort^ indem er sich ihr mit großer Ach-tung näherte,so jung, so reizend, so ohne Furcht vor demTode, und doch verdammt zu sterben, schimpflich und ohne