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chcn sogar in eins unserer Präceptorien brachte — was könnenwir anders sagen, als daß der edle Ritter von einem bösen Geistebesessen war, oder durch eine schreckliche Zauberei beherrschtwurde? — Könnten wir eine andere Vermuthung hegen, sowürde weder Rang noch Tapferkeit, weder Ruhm noch irgend eineandere irdische Rücksicht uns hindern, ihn mit gerechter Strafeheimzusuchen, damit das Nebel entfernt werde, nach Anleitung desTextes: .^ulerts insluin ex vobis. Denn mannigfach und schreck-lich find die Uebcrtretungen der Ordensregel in dieser bekla-genSwerthen Geschichte, und Bois-Guildert müßte aus unsererVerbindung gänzlich ausgestoßen werden, und wäre er auchdie rechte Hand oder das rechte Auge derselben."
Er schwieg. Ein leises Murmeln ging durch die Versamm-lung, und Alle erwarteten ängstlich, was der Großmeisterweiter sagen werde.
„So groß sollte eigentlich die Strafe eines Tempelritterssein, der mit Absicht gegen die Ordensregel in so wichtigen Punk-ten gefehlt hat," fuhr er fort. „Allein wenn der Satan durchZauberei über den Ritter Macht gewonnen hat, so sind wir ge-neigter seinen Wankelmuth zu beklagen, als zu bestrafen; undindem wir ihm eine Buße auferlegen, wodurch er sich von seinerUngerechtigkeit reinigen kann, wenden wir die ganze Schärfe un-seres Unwillens auf das verfluchte Instrument, welches einensolchen Abfall bewirkt hat. Tretet also hervor und legt Zeugnißab, die ihr von diesen unglücklichen Vergehungen Kcnntniß habt,daß wir nach der Menge und Schwere derselben urthcilen kön-nen, ob unsere Gerechtigkeit sich durch die Strafe des ungläubi-gen Wesens befriedigen lasse, oder ob wir, wenn auch mit blu-tendem Herzen, zu fernerem Verfahren gegen unfern Bruderschreiten müssen."
Es wurden nun verschiedene Zeugen anfgcrufen, um zu be-