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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Ist denn bis dahin zwischen ihnen nichts geschehen, wo-durch er sein Gelübde gebrochen bat?" fragte der Großmeister-Was! Unter diesem Dache?" sagte der Präceptor sich be-kreuzend ;die heilige Magdalena und die zehntausend Jungfrauenmögen cs verhindern! Nein! wenn ich gefehlt habe, siehier aufzunehmen, so geschah cs in der irrthümlichen Ansicht,daß ich auf diese Weise die thörichte Anhänglichkeit unsersBruders an die Jüdin abbrechen könne, welche mir so phan-tastisch und unnatürlich erschien, daß ich dieselbe nur einemAnfall von Wahnsinn zuschreiben konnte, der eher durch Mit-leid als Tadel zu heilen ist. Doch da Eure erhabene Weis-heit entdeckt hat, daß diese Jüdin eine Zauberin ist, so läßtsich dieser Liebeswahnsinn des Ritters sehr wohl erklären."

Allerdings," sagte Beaumanoir,sieh, Bruder Conrad,die Gefahr, sich den ersten Eingebungen des Satans zu über-lassen ! Wir schauen die Weiber anfangs nur an, um unsereAugenlust zu befriedigen, und uns an ihrer Schönheit zu er-götzen; doch der alte Feind erhält leicht Macht über uns,durch Zauberei und döse Künste ein Werk zu vollenden, wel-ches aus Thorheit und Müssiggang begonnen wurde- Ichglaube, daß unser Bruder Bois-Guilbert in dieser Sache mehrMitleid als Züchtigung verdient, und daß unsere Ermahnun-gen und Bitten ihn von seiner Thorheit heilen und ihn denBrüdern wieder zuwenden werden "

Es wäre sehr zu beklagen," sagte Conrad Mont Fichet,wenn der Orden einen seiner besten Streiter zu einer Zeitverlieren sollte, wo die heilige Brüderschaft die Hülfe ihrerSöhne gerade am meisten bedarf. Dreihundert Saraccnenhat dieser Bois-Guilbert mit eigner Hand getödtct."

Das Blut dieser verdammten Hunde," sagte der Groß-meister,wird den Engeln und Heiligen, die sie verachten, ein