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14 (1851) Ivanhoe
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ihm einen Brief mitzugcben, so t-ue ich es hiemit, und er-mahne Dich ernstlich, das Mädchen auf Lösegeld zu setzen, denner wird Dir so viel zahlen, daß Du Dir dafür fünfzig Mäd-chen viel sicherer verschaffen kannst. Ich hoffe, Du wirst mirschon auch meinen Antheil davon zukommen lassen, wenn wirlustig zusammen sind, als treue Brüder, und auch des Weinesnicht vergessen; denn es sagt der Text: Vsmim Isetiücat cor Irominis.

Lebe denn wohl bis zu froher Zusammenkunft. Gegebenin dieser Diebshöhle in der Morgenstunde,

Aymer, Prior von Jorvaulr.

?ostscriptum. Deine goldene Kette hat nicht lange bei mirauSgehaltcn, ein geächteter Wilddieb trägt sie am Halse, und eshängt seine kleine Pfeife daran, womit er seine Hunde ruft."

»Was sagst Du dazu, Conrad?" begann setzt der Groß-meisterDiebshöhlc? für einen solchen Abt ist eine Diebs-höhle ein paffender Aufenthalt. Kein Wunder, daß die HandGottes schwer auf uns liegt, und daß im heiligen Lande einOrt nach dem andern verloren geht. Und was meint erdenn mit der Hexe von Endor?" fragte er ein wenig abseitsseinen Vertrauten.

Conrad war vielleicht aus Erfahrung etwas besser mit derSprache der Galanterie bekannt, als sein Vorgesetzter, und er-klärte die Stelle, die der Großmeister nicht verstand, für eineRedensart, deren sich weltlich gesinnte Leute gegen ihre Ge-liebten bedienten; doch diese Erklärung genügte dem bigottenBeaumanoir nicht-

Dahinter steckt mehr, als Du vermuthest, Conrad; DeineEinfalt durchdringt diesen Abgrund der Verworfenheit nicht.Diese Rebecca von Ijork wurde von jener Miriam erzogen,von der Du wohl gehört hast. Der Jude wird es Dir so-gleich selber bekennen."