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„Nein aber," sagte der Ritter, welcher Vergnügen daranzu finden schien, seinen ehemaligen Wirth zu reizen, „hast Duvergessen, daß Du um meinetwillen — ich sage nichts vonder Versuchung der Flasche und der Pastete — das Gelübdedes Fastens und Wachens gebrochen hast?"
„Wahrlich, Freund," sagte der Mönch seine ungeheureFaust ballend, „ich werde Dir einen Puff versetzen "
„Ich nehme keine solche Geschenke an," sagte der Ritter;„ich bin zufrieden Deinen Puff als Darlehn zu empfangen,doch ich will Dir mit solchen Procenten vergelten, wie nur jeDein Gefangener da im Handel nahm."
„Ich will sogleich die Probe machen," sagte der Mönch.
„Holla!" rief der Hauptmann, „waö hast Du vor, tollerPriester? Gezänk unter dem Gerichtsbaum?"
„Es ist kein Gezänk," sagte der Ritter, „es ist nur einfreundschaftlicher Austausch von Höflichkeiten. — Mönch,schlage zu, wenn Du es wagst — ich will Deinem Schlagestehen, wenn Du dem meinen stehen willst."
„Du bist im Vortheil mit dem eisernen Topf auf dem Kopfe,"sagte der Geistliche; „aber sieh Dich vor — nieder mußt Du,und wärest Du Goliath von Gath in seinem ehernen Helm."
Der Mönch entblößte seinen gebräunten Arm bis zum Ell-bogen und versetzte dem Ritter mit voller Kraft einen Schlag,der einen Ochsen hätte stürzen können. Doch sein Gegnerstand fest wie ein Felsen. Die Geächteten stießen einen lau-ten Ruf des Beifalls aus; denn die Püffe des Mönchs wa-ren zum Sprichwort geworden, und es waren wenige unterihnen, die nicht, entweder im Scherz oder im Ernst, die Ge-walt derselben erfahren hatten.
„Nun, Priester," sagte der Ritter, indem er seinen Panzer-handschuh auszog, „wenn ich auch mit meinem Kopfe im Vortheil