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send zu sein, wenn der Segen beim Mahl zu sprechen oder Beutezu vcrtheilen ist; und es ist auch seine Pflicht, dieseZehnten vonunserm glücklichen Unternehmen in Empfang zu nehmen. Auchhabe ich in nicht weiter Entfernung einen heiligen Bruder vonihm als Gefangenen, und ich möchte gern, daß mir der Mönch helfe,auf gerechte Weise mit ihm zu verfahren. — Ich zweifle sehr,daß unser wackerer Freund wohlbehalten davongekommen ist."
„Es sollte mir sehr leid thun," sagte der Ritter vom Feffel-schloß, „denn ich bin noch in seiner Schuld wegen einer lustigenNacht in seiner Zelle. Laßt uns zu den Ruinen des Schlos-ses zurückkehren, vielleicht erfahren wir dort etwas von ihm."
Während sie so sprachen, verkündete ein lautes Rufen un-ter den Ieomen die Ankunft dessen, um den man besorgtwar; denn man hörte schon lange die Stentorstimme desMönches, ehe man noch seine rüstige Figur sehen konnte.
„Platz, meine muntern Leute!" rief er — „Platz für Eurengeistlichen Vater und seinen Gefangenen. Ruft noch einmal will-kommen. — Ich komme, edler Hauplmann, gleich einem Adlermit seiner Beute in den Klauen." — Und indem er sich einenWeg durch den Kreis bahnte, erschien er beim Gelächter allerAnwesenden in majestätischem Triumph, seine ungeheure Par-tisane in der einen und eine Halfter in der andern Hand, de-ren anderes Ende um den Hals des unglücklichen Jsaac vonJork befestigt war, der von Kummer und Schrecken niederge-beugt, von dem siegreichen Priester sortgeschleppt wurde, wel-cher laut rief: „Wo ist Allan a Dale, um mich in einer Balladezu besing en ?— Bei Sanct Hermangild, der Reimkünstler ist bestän-dig nicht da, wo sich ein Beispiel erhabener Tapferkeit zeigt!"
„Munterer Priester," sagte der Haupimann, „Du bist diesenMorgen schon bei einer nassen Misse gewesen, sofrühees auch nochist. Beim heiligen Nicolas, wen hast Du denn da mitgebracht?"