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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Einen Gefangenen meines Schwertes und meiner Lanze,"versetzte der Geistliche von Copmanhurst;meines Bogens undmeiner Hellebarde, sollte ich lieber sagen; und doch habe ichihn durch meine Gottcsgelahrtheit aus einer schlimmeren Ge-fangenschaft befreit. Sprich, Judehabe ich Dich nicht vomSatan losgckauft? Habe ich Dir nicht Dein Oreclo undDein ?ster noster und Dein ä.ve Uarm gelehrt? Brachteich nicht die ganze Nacht damit hin, Dir zuzutrinken und Dirdie Geheimnisse des Christenthums zu erklären?"

Um Gotteswillen!" ries der arme Jude,will mich dennNiemand aus den Händen dieses tollen dieses heiligenMannes befreien?"

Wie ist das, Jude?" sagte der Mönch mit drohendem Blick;Du widerrulst, Jude? Bedenke Dich, wenn Du in DeinenUnglauben zurückfällst, obgleich Du nicht so zart bist, wie ein sau-gendes Ferkel ich wollte ich hätte eins, um es zum Frühstückzu verzehren so bist Du doch nicht zu zähe zum Rösten! FügeDich, Jsaac, und sprich mir die Worte nach: iVI-rris!"

Nein, ich dulde keine Gotteslästerung, toller Priester,"sagte Locksley;laß uns lieber hören, wie Du diesen DeinenGefangenen fandest."

Beim heiligen Dunstan," sagte der Mönch, ich fand ihn, woich etwas Besseres suchte! Ich stieg in den Keller hinab, um zu se-hen, was sich dort noch retten ließe; denn wenn auch ei» Bechergeglühten Weines mit Gewürz ein Abendtrank für einen Kaiser ist,sosei esdoch Schade, dachte ich, so viel Wein aufeinmalzuglühen.Ich hatte schon ein Fäßchen Sect aufgeladen und wollte einige vonden trägen Burschen zu Hülse rufen, als ich an eine starke Thürkam. Äha, dachte ich, hier liegt der wahre Göttertrank verbor-gen, und der Schurke von Kellermeister, in seinem Beruf gestört,hat den Schlüssel in der Thür stecken lassen. Ich ging also hinein,