Dieser unzeitige Trotz hätte de Bracy einen Schauer vonPfeilen zu,Lehen können, hätte sich der Anführer der Geächte-ten nicht schnell ins Mittel gelegt. In,wischen faßte der Rit-ter ein Pferd beim Zügel, denn mehrere, die man aus denStätten Fronttde-Boeus's weggekührt, standen gesattelt umher,und machten einen schätzbaren Theil der Beute aus. Er schwangsich in den Sattel, und galopvirte durch den Wald davon.
Als sich das durch diesen Vorfall veranlaßte Geräusch et-was gelegt hatte, nahm der Anführer der Geächteten ein schö-nes Horn und Wehrgehänge vom Halse, welches er kürzlichbei dem Bogenschießen zu Ashby gewonnen hatte.
„Edler Ritter," sagte er zu dem mit dem Felsenschloß, „wennIhr cs nicht verschmäht ein Horn an,unehmen, welches ein eng-lischer Aeoman getragen, so möchte ich Euch bitten, dies zumAndenken an Eure gestrigen tapsern Thaten zu behalten — undwenn Ihr, wie es oft einem tapsern Ritter geht, in irgend ei-nem Walde zwischen Trent und Tees hart bedrängt werdet, soblast die Worte ^Vg8u-IioL*) auf diesem Horn, und es kann sichwohl ereignen, daß Ihr Helfer und Beistand finden werdet."
Dann setzte er das Horn an die Lippen und blies wieder-holt den erwähnten Ruf, bis der Ritier ihn begriffen hatte.
„Vielen Dank für Dein Geschenk, kühner Zjeoman," sagteder Ritter, „und besserer Beistand als den Deinen und denDeiner wassern Gesellen würde ich niemals suchen, und wäreich in der größten Noih." Und dann blieS er ins Horn, daßder Ruf durch den grünen Wald erschallte.
„Gut und rein geblasen," sagte der Ieoman; „ich will ver-dammt sein, wenn Du nicht eben so viel vom WaidmanaS-
Die Noten zum Horn wurden vor Alters Worte genannt, undsind in alten Abhandlungen über die Jagd durch geschriebene Worte be-zeichnet.