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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Todtenhymne im Morgenwinde erstorben war, beschäftigtensich die Geächteten wieder mit der Vertheilung der Beute.

Tapferer Ritter," sagte Locküley zu dem schwarzen Kämpen,ohne dessen wackern Muthund mächtigenArm unser Unternehmengänzlich müßte fehlgeschlagen sein, ist cs Euch gefällig, von jenerMasse von Beute dasjenige auszuwählen, was Euch am bestenbehagt, um Euch an diesen meinen Gerichtsbaum zu erinnern?''

Ich nehme Euer Anerbieten an, so unbeschränkt, wie es gege-ben wird," sagte der Ritter,und bitte um die Erlaubniß, mitSir Moritz deBracp nach meinem Gefallen verfahren zu dürfen."

Er ist schon Dein," sagte Lvcksley,und ein Glück fürihn! sonst würde der Tyrann den höchsten Zweig dieser Eichegeziert haben, nebst so vielen von seiner Frcicompagnie, alswir hätten ausbringen können, so dicht wie Eicheln um ihnher. Doch er ist Dein Gefangener, und er ist sicher, auchwenn er meinen Vater erschlagen hätte."

De Bracy," sagte der Ritter,Du bist frei geh' wo-hin Du willst. Er, dessen Gefangener Du bist, verachtet cs,niedrige Rache für das Vergangene zu nehmen. Aber hüteDich vor der Zukunft, damit es Dir nicht schlimmer ergehe- Moritz de Bracy, ich sage, hüte Dich!"

De Bracy verneigte sich tief und schweigend, und war im Be-griff, sich zu entfernen, als die Geächteten plötzlich in ein Geschreider Verwünschung und Verspottung ausbrachen. Der stolze Ritterstand augenblicklich still, drehte sich um, schlug die Arme unter, rich-tete sich zu seiner vollen Größe auf und rief:Still, Ihr kläffendenHunde! die Ihr ein Geschrei beginnt, dem Ihr nicht folgtet, als derHirsch gejagt wurde de Bracy verachtet Euren Tadel, wie erEuren Beifall verachten würde. In Eure Höhlen und Löcher, Ihrgeächteten Diebe, und schweigt, wenn innerhalb einer Meile vonEurem Fuchsbau etwas Ritterliches oder Edles gesprochen wird."