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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
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»Ja, ja," sagte Wamba, der seinen Dienst bei seinem Herrnwieder angctreten hatte, »ein köstliches Mahl wird bereitetsein Schade, daß der edle Athelstane nicht bei seinem Lei-chenbeqänqniß mitspeisen kann. »Aber er/' fuhr der Possen-reißer fort, indem er ernsthaft die Augen erhob, »er spers'l imParadiese und wird ohneZweifelseinerBewirthungEhre anthun."

,,Still, und vorwärts," sagte Cedric, dessen Aerger überdiesen unpassenden Scherz durch die Erinnerung an die Dienstegehemmt wurde, die ihm Wamba erst kürzlich geleistet. Ro-wena nickte dem mit dem Fesselschloß ein anmuthiges Lebe-wohl zu der Sachse empfahl ihn der Obhut Gottes, unddann zogen sie durch die weite Lichtung des Waldes fort.

Kaum batten ste sich entfernt, als eine Processton unter dengrünen Bäumen hervorkam, langsam um das Waldamphitheaterzog, und der Richtung folgte, welche Rowena und ihre Begleitergenommen. Die Mönche eines benachbarten Klosters, in Erwar-tung einer reichen Schenkung, welche Cedric versprochen hatte,folgten der Bahre, worauf der Körper Atdelstane's lag, und sangenHymnen, sowie die Vasallen des Schlosses Coningöburgh ihn trau-rig und langsam auf ihren Schultern forttrugen, um dort in demGrabe des Hengist beigesetzt zu werden, von dem der Verstorbeneseine Abkunft herleitcte. Viele Vasallen hatien sich bei der Nach-richt seines Todes versammelt, und folgten derBahre wenigstensMit allen äußeren Zeichen der Niedergeschlagenheit und des Kum-mers. Wieder erhoben sich die Geächteten und zollten dem Todedieselbe rauhe und freiwillige Huldigung, die sie kürzlich derSchönheit geweiht hatten,indem derKlagegesangund der trauerndeSchritt der Mönche sie an die von ihren Kameraden erinnerte, wel-che in dem gestrigen K ampfe gefallen waren. Doch solche Erinne-rungen verweilen nicht lange bei denen, die ein Leben der Gefahrund kühner Unternehmungen führen, und ehe noch der Ton der