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wogen auf Eurer Lanzenspitze tragt, und Euch nicht viel umLand und Güter kümmert; doch die Kriegsgönin ist eine ver-änderliche Schöne, und eine Heimath ist zuweilen selbst fürden Ritter wünschenswertst, dessen Geschäft das Wanbern ist.Du hast eine Heimath in den Hallen von Rotherwood, edlerRitter. Cedric besitzt Neichthum genug, die Unbilden desGlücks wieder gut zu machen, und Alles, was er hat, gehörtseinem Befreier. — Komm daher nach Rotherwood, nicht alsGast, sondern als Sohn oder Bruder."
„Cedric hat mich schon reich gemacht," sagte der Ritter —„er hat mich den Werth der sächsischen Tugend kennen ge-lehrt. Nach Rotherwood will ich kommen, braver Sachse, unddas bald; doch jetzt halten mich dringende Geschäfte ab, EureHallen zu besuchen. Wenn ich dorthin komme, werde ich viel-leicht ein Geschenk von Euch erbitten, welches selbst EureGroßmut- auf die Probe setzen wird."
„Es ist gewährt, ehe Ihr es noch ausgesprochen," sagteCedric, indem er seine Hand in die behandschuhte Rechte desschwarzen Ritters schlug — „es ist schon gewährt, und solltetIhr mein halbes Vermögen fordern."
„Gib Dein Wort nicht so leicht," sagte der Ritter mitdem Fesselschloß; „doch wohl hoffe ich das Geschenk zu ver-dienen, welches ich fordern werde. Inzwischen lebe wohl."
„Ich habe nur noch zu sagen," fügte Cedric hinzu, „daß ichwährend der Bestattung des edeln Athelstane ein BewohnerderHallen von Coningsburgh sein werde. — Sie werden Allen ge-öffnet sein, welche an dem Leichenmahle Antheil nehmen wollen;und ich sage im Namen der edeln Editha, der Mutter des gefal-lenen Prinzen, sie werden nie vor dem geschloffen sein, der sichso thätig, wenn auch erfolglos, bemüht hat, Athelstane von nor-mannischen Ketten und normännischen Schwertern zu befreien."