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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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goß sich ein dunkles Erröihen der Scham über sein schönes Ge-fickt. Er stand einen Augenblick un-mschlossen da; dann trater vor, faßte ihren Zelter am Zügel unv beagie sein Knie vor ihr.

Will die Lady Rowena geneigen, einen Blick auf einengefangenen Ritter auf einen entehrten Krieger zu werfen?"

Herr Ritter," antwortete Rowena,bei Unternehmungenwie die Eure liegt die Unehre nicht im Fehlschlagen, sondernim Gelingen."

Die Eroberung sollte das Herz besänftigen," antwortetede Bracy;laßt mich nur wissen, ob die Lady Rowena dieGewaltthat verzeiht, die durch eine unglückliche Leidenschaftveranlaßt wurde, und fie soll bald erfahren, daß de Bracy ihrauch auf edlere Weise zu dienen versteht."

Ich verzeihe Euch als Christin, Herr Ritter," sagte Rowena.

Das heißt," sagte Wamba,sie verzeiht ihm ganz undgar nicht."

Doch ich kann nie das Elend und die Zerstörung verzei-hen, die EucrWahnssnn angerichtethat," fuhr Lady Rowena fort.

Laßt den Zügel der Dame los!" sagte Cedric, näher kom-mend.Bei der Hellen Sonne über uns! wäre es nicht eineSchande, so nagelte ich Dick mit meinem Wurfspieß an den Bo-denaber halte Dich überzeugt, Moritz de Bracy, Dein Antheilan dieser schmählichen Thal soll Dir theuer zu stehen kommen."

Wer einem Gefangenen droht, droht sicher," sagte deBracy;doch wann besaß ein Sachse auch nur ein Fünkchenvon Höflichkeit?"

Dann trat er zweiSchritte zurück und ließ die Dame vorüber.

Ehe sie sich entfernten, sprach Cedric dem schwarzen Ritterseinen besondcrn Dank aus und bat ihn dringend, ihn nachRotherwood zu begleiten.

Ich weiß," sagte er, «daß Ihr irrenden Ritter Euer Ver-