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14 (1851) Ivanhoe
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nur ihre langen dunkeln Locken! Wenn Du nicht schwarzvon weiß unterscheiden kannst, magst Dn immerhin Anführersein, ich aber folge Dir nicht ich lasse mir die Gebeine nichtanders zerschlagen, als wenn ich weiß für Wen. Und nochdazu ohne Rüstung! Bedenkt, Euer seidenes Barett hältkeine stählerne Klinge aus. Nun denn, wer gern zu Wassergeht, muß auch das Ertrinken nicht scheuen. Veu8 vodiocum!tapferer Athelstane!" Mit diesen Worten ließ er das Gewanddes Sachsen fahren, welches er bis dahin festgehalten hatte.

Einen Streitkolben vom Boden erheben, wo er eben einersterbenden Hand entfallen war, auf des Templers Haufenlosstürzen, rechts und links um sich schlagen, und mit jedemHiebe einen Krieger zu Boden strecken, war jetzt für Athel-stane's durch ungewöhnliche Wnth erhöhte Stärke das Werkeines Augenblicks. Bald war er dem Bois-.Gnilbert bis aufzwei Schritte nahe, und forderte ihn im lautesten Tone heraus.

Umgewendet, falscher Templer! Laß sie los, die Du zuberühren nicht würdig bist! Hicher gewendet, Dn Glied einerBande mörderischer und heuchlerischer Räuber!"

Hund!" sagte der Templer mit den Zähnen knirschend,ich wist Dich lehren, den heiligen Orden des Tempels vonZion schmähen!" Mit diesen Worten hob er sich in den Steig-bügeln, wandte sein Roß gegen den Sachsen und führte einenfurchtbaren Schlag auf Athelstane's Haupt.

Richtig war Wamba's Bemerkung gewesen, daß ein seidenesBarett keine stählerne Klinge aushält. Des Templers Schwertwar so scharf, daß es den zähen mit Eisen beschlagenen Hand-griff des Streitkolbens mitten durchschnitt und noch so heftigden Kopf des Sachsen traf, daß er zu Boden stürzte.

Ha! Leiw-sesnt!" rief Bois-Guilbert,so möge es Allenergehen, welche die Tempelritter schmähen! Wer sich retten