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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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sahen nicht so bald die Flammen Hervorbrechen, und die Zug-brücke sich senken, als sie auch den Ausgang verstopften, theilsum die Garnison nicht entkommen zu lassen, theils um auchThcil an der Beute zu haben, che das Schloß gänzlich nieder»brennen möchte. Auf der andern Seite drangen die, welchedurch die geheime Pforte cingcbrochen waren, in den Schloß-hof, und griffen mit Wuth den Rest der Vertheidigcr an, diesich auf beiden Seiten zugleich angegriffen sahen.

Von Verzweiflung beseelt, und durch das Beispiel ihresunbezwinglichcn Führers ermuntert, focht die noch übrige Be-satzung des Schlosses mit der größten Tapferkeit, und da siewohl bewaffnet war, gelang es ihr mehrmal die Stürmen-den zurückzutreiben. Rebecca, vor einem der Saracenensclavenaufs Pferd gesetzt, befand sich in der Mitte dieses kleinenHaufens, und Bois-Guilbert war ungeachtet des Getümmelsmit aller Aufmerksamkeit für ihre Sicherheit besorgt. Bestän-dig war er ihr zur Seite, und seiner eigenen Vertheidigungnicht achtend, hielt er ihr seinen dreieckigen, stahlbelegten Schildvor; dessenungeachtet ließ er seinen Schlachtruf fortwährendertönen, und streckte den nächsten Vordringenden zu Boden,indem er zugleich den Zügel des Rosses hielt.

Athelstanc, der, wie der Leser weiß, träg, aber nicht feigwar, erblickte die weibliche Gestalt, die der Templer so sorgsambeschützte, und zweifelte nicht, daß eS Rowena sei, die derRitter alles Widerstandes ungeachtet fortführen wollte.

Bei der Seele des heiligen Eduard," sagte er,ich willsie aus der Gewalt des stolzen Ritters befreien, und er sollvon meiner Hand sterben."

Bedenke, was Du thust!" rief ihm Wamba zu,eine vor-schnelle Hand fängt oft einen Frosch statt eines Fisches. Beimeiner Schellenkappe! das ist nicht Lady Rowena sieh