Druckschrift 
14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
163
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Rebecca, theure Rebecca!" rief Jvanhoe,das ist keinZeitvertreib für Mädchen gib Dich nicht selbst der Ver-wundung und dem Tode preis, und mache mich nicht auf im-mer unglücklich durch das Bewußtsein, die Veranlassung dazugegeben zu haben; decke Dich wenigstens mit einem altenSchilde und zeige Deine Person so wenig als möglich am Gitter."

Mit bewundernswürdiger Schnelligkeit folgte sie Jvanhoe'sAnweisungen, und benutzte den Schutz eines breiten Schildes, in-dem sie ihn gegen den untern Theil des Fensters stellte, so naß siemit ziemlicher Sicherheit das, was außerhalb des Schlosses vor-ging, beobachten, und Jvanhoe von den Vorbereitungen be-nachrichtigen konnte, welche die Belagerer zum Sturme trafen.

Der Saum des Waldes scheint ganz mit Bogenschützeneingefaßt zu sein," begann sie,obgleich bis jetzt nur wenigeaus dem dunklen Schatten vorgerückt sind."

Unter welchem Banner?" fragte Jvanhoe.

Ich kann kein Feldzeichen entdecken," versetzte Rebecca.

Seltsam," murmelte der Ritter für sich,zum Sturmauf ein solches Schloß anzurücken, ohne eine Fahne oder einBanner zu entfalten. Siehst Du, wer diejenigen sind, welcheals Anführer handeln?"

Ein Ritter in schwarzer Rüstung zeichnet sich besondersaus, doch ist er vom Kopf bis zu den Füßen gewaffnet, undalle um ihn her scheinen mehr seiner Weisung zu folgen."

Welche Devise führt er auf seinem Schilde"

Etwas, was wie eine eiserne Stange aussieht, und einblaues Vorlegeschloß auf schwarzem Felde."

Fesseln und ein Fesselschlvß," sagte Jvanhoe;ich kenneNiemand, der dies als Schildzeichen führt, aber es könnte jetztwohl mein eigenes sein. Kannst Du nicht das Motto erkennen?"

Kaum die Devise in dieser weiten Entfernung; doch wenn

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