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länglich zu sorgen. Jsaac hatte nämlich, gleich dem Reisendenin Juvenal's zehnter Satyre, immer die Furcht vor Berau-bung in sich, denn er wußte wohl, daß er von den herum-streifenden und plündernden Normännern, so wie von densächsischen Geächteten für ein recht schönes Wildpret gehaltenwurde. Er reiste daher mit großer Eile, machte kurze Ruhe-punkte und noch kürzere Mahlzeiten, so daß er Cedric undAthel-stanc zuvorkam, die einige Stunden hinter ihm zurückgeblieben,zumal da sie sich auch im Kloster des -eiligen Withold beimMahle länger aufgehalten hatten. Miriam's Balsam hatteentweder solche Kraft oder Jvanhoe's Constitution solche Stärke,daß er auch von der Reise keine der Unbequemlichkeiten litt,welche sein freundlicher Arzt davon für ihn gefürchtet hatte.
In einer andern Hinsicht zeigte sich indessen des Juden Eil-fertigkeit nicht von so guten Folgen. Sie erzeugte nämlichzwischen ihm und den Leuten, welche er als Bedeckung gemie-thet hatte, mehrere Uneinigkeiten. Diese Leute waren Sachsenund keincsweges frei von der Neigung zu gutem Essen undTrinken, welche die Normänncr mit dem Namen der Freßgierbezeichneten. In umgekehrtem Verhältnisse Shplock's hatten sieihr Geschäft blos in der Hoffnung übernommen, sich an demreichen Juden zu mästen, und waren höchst unzufrieden, alssie sich getäuscht sahen, indem er so unablässig auf die höchsteEile drang. Sie stellten ihm auch die Gefahr vor, woreinihre Pferde durch diese Eilmärsche kommen müßten, und endlicherhob sich ein höchst ernsthafter Streit zwischen Jsaac und seinerWache in Hinsicht auf die Quantität von Wein und Bier, diebei jeder Mahlzeit gereicht werden sollte. Daher kam es denn,daß er im Augenblicke der Entscheidung, den er gefürchtethatte, von den unzufriedenen Miethlingen verlassen wurde.In dieser hülflosen Lage wurde, wie schon berichtet, derJude