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Reichsten im Lande hält, so viel Geld, als sich nur erpressenließ, zusammengebracht hatte. Man sagt, er habe den Plan,sich seines Bruders Krone auf's Haupt zu setzen."
„Doch nicht ohne einen Versuch zur Verthcidigung dersel-ben," sagte Jvanhoe, sich von seinem Lager gewaltsam erhe-bend, „und wenn cs auch nur Einen getreuen Unterthan inEngland geben sollte. Ich will für Nichard's Rechte fechtenmit den Besten von ihnen — sei es auch Einer gegen Zweiin diesem gerechten Streite."
„Allein damit Ihr dies vermögt," sagte Rebecca, indem sieseine Schulter mit ihrer Hand berührte, „so müßt Ihr meineAnweisungen treulich befolgen, und jetzt ruhig bleiben."
„Du hast Recht, Mädchen," sagte Jvanhoe, „so ruhig, alsdiese unruhigen Zeiten es nur erlauben. Ader Cedric undseine Hausgenossen?"
„Sein Haushofmeister kam vor Kurzem mit vieler Eil hier-her," sagte die Jüdin, „um von meinem Vater Geld zu holen,den Preis der Wolle, die noch auf Cedric's Schafen wächst, undvon ihm erfuhr ich, daß Cedric und Athelstane von Conings-burgh des Prinzen Hoflager sehr mißvergnügt verlassen ha-ben, und im Begriff waren, nach Hause zurückzukehren."
„Kam denn eine Dame mit ihnen zum Bankette?" fragteWilfred.
„Lady Rowena," sagte Rebecca, die Frage bestimmter be-antwortend, als man sie gcthan hatte, — „Lady Rowenakam nicht mit zu des Prinzen Feste, und wie uns der Haus-meister gesagt hat, ist sie jetzt nach Rotherwood unterwegs mitihrem Vormunde Cedric. Euren treuen Knappen Gurth an-langcnd —"
„Wie?" rief der Ritter, „kennst Du diesen Namen? —Ja," setzte er sogleich hinzu, „Du kennst ihn, denn aus Dei-