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hoe, ein großer Günstling von Richard Löwenherz sei, unddaß, im Falle der Rückkehr des Monarchen, Jsaac, der denBruder desselben, Johann, mit feinen Schätzen unterstützt habe,um seine rebellischen Pläne auszuführen, eines mächtigen Be-schützers, der Richard's Gunst genieße, gar sehr von Nöthen habe.
Jsaac fühlte das Gewicht, besonders des letzten Grundesin tiefer Seele, und ergab sich daher dem Rathe seiner Toch-ter, den verwundeten Ritter mit nach Jork zu nehmen, biser vollkommen hergcstellt sein würde- Auch meinte er, werdederselbe, da er so gut gesinnt sei, im Fall Richard nicht zu-rückkehren sollte, ihm alle Ausgaben wohl ersetzen, denn erhabe ja gezeigt, was er mit Schwert und Lanze vermöge.
Erst gegen Einbruch der Nacht erhielt Jvanhoe das Be-wußtsein wieder. Er erwachte wie aus einem tiefen Schlafeund Alles, was er den Tag zuvor erlebt und gethan hatte,ehe er in den Schranken zu Boden sank, kam ihm wie einTraum vor. Nur seine Wunden und seine Schwäche über-zeugten ihn von der Wirklichkeit. Mit Mühe versuchte er es,den Vorhang seines Lagers zurückzuziehen. Es gelang, undzu seiner großen Verwunderung fand er sich in einem kostbarmeublirten Gemache, welches jedoch so viel Morgenländischeszeigte, daß er fast glaubte, während seines Schlummers nachPalästina entrückt worden zu sein. Dieser Eindruck wurdedadurch noch vermehrt, daß auf einmal durch eine Tapetcn-thür eine weibliche Gestalt eintrat, reich gekleidet, jedoch mehrim morgenländischcn, als europäischen Geschmacke, welcherzwei schwarzbraune Diener folgten-
Der Ritter wollte sogleich die schöne Erscheinung anredcn,allein sie legte einen ihrer niedlichen Finger auf die Rosenlip-pen und deutete ihm Schweigen an, indeß einer der Dienersich Jvanhoe näherte und seine Seite aufdeckte, worauf denn