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Geschichte erwähnt, mit allgemeiner Bewunderung und Ver-ehrung betrachtet. Ihr Vater selbst, abgesehen von der Ver-ehrung ihrer Talente, die sich unwillkürlich in seine gränzen-lose Zärtlichkeit mischte, gestattete dem Mädchen eine größereFreiheit, als man in der Regel, nach der Sitte ihres Volkes,ihrem Geschlechte zu gestatten gewohnt war, auch ließ er sich,wie wir gesehen haben, durch ihre Meinung so leiten, daß ersie der seinigen selbst vorzog.
Als Jvanhoe die Wohnung Jsaac's erreicht hatte, befand ersich noch immer in einem Zustande von Bewußtlosigkeit wegendes Blutverlustes, den er während seiner Anstrengungen in denSchranken sich zugezogen hatte. Rebecca untersuchte seineWunden, und nachdem sie die zweckmäßigsten Mittel angewen-dct hatte, meldete sie ihrem Vater, daß, wenn das Fieber ent-fernt werden könnte, welches sie den Umständen nach wohlhoffen dürfe, und wenn Miriam's Heilbalsam seine Kraft be-währe, für ihres Gastes Leben nichts zu fürchten sei, und daßer mit ihnen den folgenden Tag ohne Schaden nach Jork werdereisen können. Isaak wurde bei dieser Gelegenheit ein wenigblaß. Gern würde seine Milde es damit haben bewenden lassenoder den verwundeten Christen höchstens in dem Hause gelassenhaben, wo er sich jetzt befand, mit der Versicherung, daß derJude,dem es gehörte, alle aufzuwendendcn Kosten redlich vergüteterhalten sollte; allein Rebecca hatte dagegen einige Gründegeltend zu machen, von denen wir nur zwei anführen wollen,welche bei Jsaac von vorzüglichem Gewichte waren. Der einewar der, daß sie auf keine Weise sich entschließen könne, dieSchale mit dem köstlichen Balsam in den Händen eines andernWundarztes, auch von ihrem Volke, zu lassen, weil sonst daswichtige Gehcimniß leicht verrathen werden könnte. Der an-dere war der, daß der verwundete Ritter, Wilfred von Jvan-
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