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„Nein, beim heiligen Dunstan!" versetzte Wamba, „dazu istwenig Grund vorhanden. Wohl aber dazu, daß der Sohndes Witleß dulden muß, um den Sohn Hereward's zu retten;nicht sonderlich weise wär's von ihm, zu sterben für Einen,dessen Väter ihm fremd waren."
„Schurke," sagte Cedric, „Athelstane's Väter waren Mo-narchen von England."
„Mögen sie gewesen sein, wer sie wollen," versetzte Wam-ba, „ich bleibe bei meinem Ausspruche."
„O, laß doch den alten Baum fallen," fuhr Cedric fort,„wenn nur die Hoffnung des Waldes gerettet wird. Athel-stane zu retten, ist die Pflicht eines Jeden, in dessen Adernsächsisches Blut fließt. Ich und Du trotzen zusammen derWuth unserer Tyrannen, indeß er, frei und gesund, den ge-sunkenen Muth unserer Landsleute belebt, uns zu rächen."
Jetzt erfolgte ein Streit der Großmuth zwischen Cedricund Athelstane, den jedoch der Narr kurz mit den Worten ent-schied: „Ich lasse mich durchaus für Niemand hängen, außerfür meinen angebornen Herrn."
„Geht also, edler Cedric," sagte Athelstane, „verschmähtdie Gelegenheit nicht. Eure Gegenwart draußen kann unsereFreunde zu unserer Befreiung ermuthigen, Euer Zurückblei-ben würde uns Alle unglücklich machen.
„Und ist denn eine Aussicht zur Befreiung von außen?"sagte Cedric mit einem Blicke auf den Narren.
„Aussicht? Allerdings," versetzte Wamba, „laßt Euch sa-gen, wenn Ihr Euch in meine Kleidung werft, so tragt Ihrden Rock eines Anführers. Fünfhundert Mann stehen draußen,und ich war diesen Morgen einer ihrer Hauptanführer. MeineNarrenkappe diente mir statt des Helms und mein Knittelstatt des Commandostabes. Nun, wir werden bald sehen, was