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weder Land noch Gut besitzen, darf weder leben noch athmenfür sich, Alles, Alles nur nach dem Willen seiner Obern."
„Aber," sagte Rebecca, „welche Vortheile können dennfür ein solches Opfer entschädigen?"
„Die Gewalt der Rache," erwiederte der Templer, „unddie Aussichten der Ehre."
„Schlechte Entschädigung," sagte Rebecca, „für die Hin-gabe von Rechten, welche doch stets der Menschheit dasTheuerste bleiben."
„Sage das nicht, Mädchen," versetzte der Templer, „Racheist ein Fest für Götter! Und wenn sie sich, wie uns diePriester lehren, diese selbst Vorbehalten haben, so ist es ge-schehen, weil sie sie für einen Genuß halten, zu köstlich fürbloße Sterbliche. Und Ehre? das ist eine Versuchung, dieden Genuß des Glücks im Himmel selbst stören könnte-" —Hier hielt er einen Augenblick inne, dann setzte er hinzu:„Rebecca, wer den Tod der Entehrung vorziehen konnte,muß eine stolze und hohe Seele haben- Mein mußt Du wer-den! — doch, starre mich nicht so an, nicht ohne DeinenWillen, nur auf Deine Bedingungen- Du mußt mit mirHoffnungen theilen wollen, ausgedehnter, als man sie vondem Throne eines Monarchen erblickt. Höre mich, ehe Duantwortest, und urtheile, ehe Du mich verwirfst. Der Temp-ler verliert, wie gesagt, seine gesellschaftlichen Rechte, seineUnabhängigkeit, er wird Glied eines mächtigen Körpers, vorwelchem schon Throne erbebten; er gleicht dem einzelnen Re-gentropfen, der, sich mit dem Meere vermischend, ein Theilwird des ewig bewegten Oceans, welcher Felsen untergräbtund königliche Flotten verschlingt. Solch eine schwellendeFluth ist auch dieser mächtige Bund. Von ihm bin ich keinSder kleinsten Glieder, bereits einer der Hauptbefehlshaber,
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