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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
81
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ausmachen, um Deinen Platz wie Du es verdienst, unterAllem, was England an Schönheit Ausgezeichnetes, oder durchMacht Erhabenes besitzt, einzunehmen?"

Herr Ritter," erwiederte Rowena,der Meierhof, vondem Ihr so verächtlich sprecht, ist der schützende Aufenthaltmeiner Kindheit gewesen, und glaubt mir, wenn ich ihn je-mals verlassen sollte, so wird es nur an der Hand einesMannes geschehen, der die Wohnung und Lebensweise nichtverachtet, in der ich erzogen worden bin."

Ich errathe Eure Meinung, Ladp," sagte deBracy,obIhr gleich glaubt, sie liege zu tief für meine Fassung. Aber träumenicht, daß Richard Löwenherz je seinen Thron wieder einnchmen,noch weniger aber, daß Wilfred von Jvanhoe, sein Liebling, Dichzu seinem Fußschemel leiten wird, um hier als die Braut seinesGünstlings bcwillkommt zu werden. Ein anderer Bewerbermöchte eifersüchtig werden, wenn er die Saite berührte, alleinmein fester Entschluß läßt'sich durch eine so kindische und hoff-nungslose Leidenschaft nicht ändern. Wisse denn, daß dieser Ne-benbuhler sich ebenfalls in meiner Gewalt befindet, und daß esblos bei mir steht, ihn an Front-de>Boeuf zu verrathen, dessenEifersucht noch verderblicher werken kann, als die meinige."

Wilfred hier?" sagte Rowena verächtlich,das ist ebenso wahr, als Front-de-Boeuf sein Nebenbuhler ist."

De Bracy sah ihr einen Augenblick ins Gesicht, dann sagteer:Weißt Du das wirklich nicht? Wußtest Du auch nicht, daßer in der Sänfte mit dem Juden reiste? Eine recht paffendeBegleitung für den Kreuzfahrer, dessen mächtiger Arm das hei-lige Grab erobern wollte!" Bei diesenWorten lachte er verächtlich.

Und wenn er hier wäre," versetzte Rowena, sich selbst zueinem gleichgültigen Tone zwingend, ob sie schon innerlich eineAngst empfand, die sie nicht unterdrücken konnteworin soll

Jvanhoe. II. S