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sagen — sprich's nur aus, Jsaac, ich sage Dir, ich bin billig;ich kann Vorwürfe ertragen von Einem, der im Verlust ist,und wenn's auch ein Jude wäre. Aber kurz und gut, Jude,wenn soll ich mein Geld bekommen?"
„Laßt meine Tochter Rebecca nach Jork gehen, unter siche-rem Geleite, und sobald als Mann und Pferd zurückkchren,sollst Du Deine" —. Hier weinte er wieder bitterlich, setzte abernach einer Pause von einigen Sekunden hinzu, „Deine Zah-lung empfangen."
„Deine Tochter," sagte Front-de-Doeuf wie verwundert,„beim Himmel, Jsaac, das hält' ich früher wissen sollen! Ichdachte, das schwarzäugige Mädchen wäre Deine Concubine;ich habe sie dem Sir Brian de Bois Guilbert als Genossingegeben, nach der Sitte der Patriarchen und Helden alter Zeit,die uns in dieser Art ein recht hübsches Beispiel gegeben haben."
Der entsetzliche Schrei, den Jsaac bei dieser Nachricht aus-stieß, machte das ganze Gewölbe erschallen, und erschreckteselbst die beiden Saracenen dergestalt, daß sie ihn fahren lie-ßen. Er benutzte dies sogleich und warf sich Front-de-Boeufzu Füßen, seine Kniee mit Gewalt umschlingend.
„Nehmt Alles, was Ihr gefordert habt," sagte er, „nehmtnoch zehnmal mehr, macht mich zum Bettler, wenn Ihr wollt,ja durchbohrt mich mit Eurem Dolche, bratet mich auf demRoste, nur schonet meiner Tochter, laßt sie unentchrt vondannen! Schone der Ehre eines hülflosen Mädchen, Du bistja auch vom Weibe geboren. Ach! sie ist das Ebenbild mei-ner verstorbenen Rachel, sie ist das letzte von den sechs Pfän-dern ihrer Liebe. Willst Du einen verlassenen Vater seinereinzigen Stütze berauben? Willst Du machen, daß er wün-schen muß, sie läge im Grabe bei ihrer Mutter?"
„Ich wollte," sagte ein wenig gemäßigter der Normann,