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Diese, welche mehr durch des Barons Augen und Winke,als durch seine Worte geleitet wurden, traten weiter vor,legten Hand an den unglücklichen Juden, rissen ihn auf vomBoden und hielten ihn zwischen sich, des hartherzigen Herrnferneren Befehl erwartend. Jsaac blickte auf ihre und Front-de-Boeuf's Gesichter, in der Hoffnung, einige Spuren von Mit-leid zu entdecken, allein das Gesicht des Barons zeigte dasselbekalte, halb spöttische Lächeln, welches immer der Vorläufer sei-ner Grausamkeit war, und das wilde Auge der Saracenen,rollend unter den dunklen Brauen und einen noch düsterenAusdruck durch den großen, weißen Kreis erhaltend, der diePupille umgibt, bewies mehr das geheime Vergnügen, das siesich von der bevorstehenden Scene versprachen, als ein mög-liches Widerstreben gegen den Willen des Anordners. DerJude blickte hierauf nach den glühenden Kohlen, auf die er ge-legt werden sollte, und da er sah, daß seine Peiniger durchausnicht zu erweichen waren, verließ ihn seinefrühereEntschlossenheit.
„Ich will sie bezahlen, die tausend Pfund Silber," sagte er,„das heißt," setzte er nach einer augenblicklichen Pause hinzu,„mit Hülfe meiner Brüder, denn ich muß gehen als ein Bett-ler von Thür zu Thür, ehe ich eine so unerhörte Summe zu-sammenbringe. Wann und wo soll sie abgeliefert werden?"
„Hier, hier!" versetzte Front-de-Boeuf, „hier muß sie ge-wogen werden, gewogen und bezahlt, oder denkst Du, ichwerde Dich frei lassen, ehe das Lösegeld gesickert ist."
„Und was ist denn meine Sicherheit," sagte der Jude, „daß ichWirklich frei kommen werde, wenn ich die Ranzion bezahlt habe?"
„Das Wort eines edlen Normanns," sagte Front-de-Boeuf,„die Treue eines normännischen Edelmanns, reiner als DeinGold und Silber und das Deines ganzen Stammes" —
„Ich bitte demüthigst um Verzeihung, edler Lord," ver-