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nicht verbrennt. Nun wähle zwischen diesem Bette und derZahlung von tausend Pfund Silber, denn, bei den» Hauptemeines Vaters, eine andere Wahl bleibt Dir nicht."
„Es ist unmöglich," rief der unglückliche Jude, „cs ist un-möglich, daß Du Deinen Vorsatz ausführen kannst! Der guteGott hat keines Menschen Herz solcher Grausamkeit fähig er-schaffen."
„Baue darauf nickt, Jsaac," sagte Front-de-Boeuf, „Dukönntest doch irren. Denkst Du, daß ich, der eine Stadt plün-dern sah, wo tausend meiner christlichen Mitbrüder durch Feuerund Schwert umkamen, durch das Geschrei eines elenden Ju-den mich werde von meinem Vorsatze abbringen lassen? Oderdenkst Du, daß diese schwarzen Sclaven, welche kein Gesetzkennen, als ihres Herrn Willen, Mitleid mit Dir haben wer-den, da sie nicht einmal Dein Flehen verstehen können? Seiklug, alter Mann, entledige Dich eines Theils Deines über-flüssigen Reicbthums, gib einen Theil davon in die Hände derChristen zurück, von denen Du ihn doch durch Wucher errun-gen hast. Dein leerer Beutel kann leicht wieder ausfcbwellen,aber kein Pflaster und Heilkraut Deine gebratene Haut undFleisch wieder Herstellen, wenn Du einmal auf diesen Stan-gen gelegen hast. Zähle Dein Lösegeld auf, sage ich, undfreue Dich, daß Du Dich um solchen Preis aus einem Ge-fängnisse befreien kannst, von dessen Geheimnissen nur wenigLebende zu erzählen wissen. Ich verliere kein Wort mehr,wähle; Deine Wahl bestimmt Dein Schicksal!"
„So möge mir Abraham, Jacob und alle Erzväter unsresVolks beistehen," sagte Jsaac, „ich kann nicht wählen; denn ichbin nicht im Stande, Eure ungeheure Forderung zu erfüllen-"
»Ergreift ihn denn, Sclaven, zieht ihn aus!" rief der Rit-ter, „und laßt ihm seine Väter beistehen, wenn sie's vermögen."