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„Das bestehlt mir meine Pflicht," versetzte der Ritter, „abernun möchte ich auch wissen, wer Ihr seid, der Ihr mich dazuauffordert?"
„Ich bin," erwiderte der Waldbewohner, „ein namenloserMensch, allein ein Freund meines Vaterlandes und seinerFreunde. Damit müßt Ihr Euch vor der Hand begnügen, zu-mal da auch Ihr noch unerkannt zu bleiben wünschet. Glaubtmir aber, mein gegebenes Wort ist mir eben so heilig, alswenn ich goldene Sporen trüge "
„Ich glaube es gern," sagte der Ritter, „ich verstehe michauf des Menschen Außenseite; ich lese in der Deinen Ehrlich-keit und Entschlossenheit. Wohlan, ich helfe! Jst's vorbei,werden wir uns schon genauer kennen lernen."
„Nun," sagte Wamba zu Gurth, demdieseletztenWorte nichtentgangen waren, „so hätten wir ja einen neuen Verbünde-ten, und auf die Tapferkeit des Ritters traue ich mehr, alsauf die Religion des Eremiten und die Ehrlichkeit des Aeo-man; denn der Locksley steht mir aus, wie ein gebornerWilddieb, und der Priester wie ein lustiger Heuchler."
„Still, still," sagte Gurth, „da es die Befreiung Cedric'Sund der Lady Rowena gilt, nähme ich den Teufel selbst zuHülfe, ohne die Sünde zu scheuen."
Der Einfiedler war jetzt völlig als Ueoman gekleidet, mitSchwert und Schild, Bogen und Köcher und einen tüchtigenKnotenstock auf der Schulter. Er verließ nun an der Spitzedes Haufens die Zelle, schloß sie sorgfältig und legte denSchlüssel unter die Thürschwelle.
„Nun," sagte Locksley, „bist Du in der Verfassung, guteDienste zu leisten, oder spukt Dir der Dunst der Bowle nochim Kopse?"
Der Einsiedler ging sogleich zur Quelle des heiligen Dunstan,