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Herrschaft und Regierung. Allein es war ihm schon genug/ dieseHuldigung von seiner nächsten Umgebung zu erhalten. Hatte erauch den Muth, es mit Gefahren aufzunchmen, so scheute er dochdieUnbequemlichkeit, dergleichen zu suchen. Gern hätteer dieOber-herrschastübcrdieSachsenausgeiibt/ wenn sie erst ihre Freiheit er-rungen hätten, doch wenn es Anstrengungen galt, dieses Ziel erstzu erreichen, so blieb er immer Athelstane der Unentschlossene, Al-les aufmorgen verschiebend und kein Unternehmen rasch beginnend.Cedric's Ermunterungen äußerten nur geringen Einfluß auf ihn,und glichen blos glühenden Kugeln, welche in's Wasser fallen undnur ein flüchtiges Aufwallen erregen, dann abersogleichverlöschen.
Wenn nun Cedric es aufgab, kaltes Eisen zu schmieden,wandte er sich gewöhnlich wieder zu Rowena, ohne daß erhier eigentlich glücklicher gewesen wäre- Denn, wenn seineAnkunft auch die Liedlingsunterhaltung der Lady mit ihrerZofe, Wilfred's Tapferkeit und Schicksal betreffend, unter-brach, so rächte sich Elgitha gewöhnlich dadurch, daß sie Athel-stane's Unglück in den Schranken zu Ashby, den unangenehm-sten Gegenstand für Cedric's Ohren, auf's Tapet brachte. Sowurde denn dem hartnäckigen Sachsen die Reise auf alle Weisevergällt, und er verwünschte mehr als einmal bei sich selbstdas Turnier, so wie den, der es ausgerufen hatte, und seineeigene Thorheit es besucht zu haben-
Nachmittags machten die Reisenden, aufAthelstane's Antrag,in einer schattigen Waldgegend unweit einer Quelle Halt, um ihrePferde ausruhen zu lassen und selbst einigeErfrischungenundStär-kungen zu genießen, womit rer gastfreundliche Abt einen Mauleselbeladen hatte. Dieses Mahl dauerteziemlich lange, und cs wurdeihnen nun unmöglich Rotherwood zu erreichen, ohne die ganzeNacht zu reisen, eineUeberzeugung, welche sie bestimmte, ihrenWegmit schnellern Schritten zu verfolgen, als bisher geschehen war.