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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Fünftes Kapitel.

Ei» Zug Bewaffneter, die eine DameGeleiten (ihre hnigeworfne» WorteVerrietyen'S mir, als unbemerkt ich folgte)Sind nahe, und gedenken in dein SchloßZu übernachten.

Ora, eine Tragödie.

Die Reisenden hatten jetzt eben den Rand eines Waldeserreicht, und waren im Begriff sich in das Dickicht desselbenhineinzubegeben, was in jener Zeit wegen der Menge Geäch-teter, die Unterdrückung und Armuth zur Verzweiflung ge-bracht hatte, und die sich nun in den Wäldern aufhielien, sehrgefährlich war. Diese Räuber fürchteten Cedric und Athelstanejedoch, der späten Nachtstunden ungeachtet, nicht sehr, da sie,außer Gurth und Wamba, noch zehn Diener im Gefolge hat-ten, dabei verließen sie sich auf ihre Abkunft und ihren Cha-rakter, so wie auf ihren Muth. Die Geächteten waren näm-lich meistens Landleute von sächsischer Abkunft, und achtetengewöhnlich die Person und das Eigenthum ihrer Landsleute.

Als die Reisenden ruhig ihres Weges zogen, wurden sieauf einmal durch das wiederholte Rufen um Hülfe aufqe-schreckt, und als sie an den Ort kamen, woher es erschallte,erstaunten sie nicht wenig eine Sänfte zu finden, neben derein auf jüdische Art reich gekleidetes junges Frauenzimmersaß, indcß ein alter Mann, dessen gelbe Kappe ihn gleichfallsals einen Juden zu erkennen gab, mit dem Ausdrucke der tief-sten Verzweiflung auf und nieder ging, und ohne Unterlaß dieHände rang, als habe er ein schreckliches Unglück zu beklagen.