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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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sagte Rowena, welche gegenwärtig war,so scheint cs hinrei-chend, weise im Rathe und brav bei der Ausführung, derKühnste unter den Kühnen und der Artigste unter den Artigenzu sein; ich kenne keine Stimme, außer der seines Vaters"

Schweigt, Lady Rowena, in diesem Punkte allein höre ichEuch nicht. Bereitet Euch selbst zu des Prinzen Festmahl. Wirfind dazu mit ungewohnter Ehre und Artigkeit cingeladen worden,dergleichen die hochmüthigen Normänner sich seit dem Unglücks-tage bei Hastings nicht mehr gegen uns zu bedienen pflegen. Ichgehe hin, wäre cs auch nur, um den Stolzen zu zeigen, wie wenigdas Schicksalselbst eines Sohnes einen Sachsen zurühren vermag,und wenn er auch ihre Tapfersten zu besiegen vermochte."

Ich gehe nicht hin," versetzte Lady Rowena,und ich bitteEuch zu bedenken, daß man das, was Ihr für Muth und Fe-stigkeit haltet, leicht für Hartherzigkeit nehmen könnte."

So bleibe denn zu Hause, undankbare Lady," erwiederteCedric, »Du bist hartherzig, denn Du kannst das Wohl einesunterdrückten Volkes einer müßigen und ungesetzmäßigen Zu-neigung aufopfern. Ich suche den edlen Athelstane auf und mitihm will ich dem Bankette Johanns von Anjou beiwohnen."

Er begab sich auch wirklich zu dem Bankette, dessen vor-nehmste Umstände wir bereits angeführt haben.

Sogleich nach der Rückkehr aus dem Schlosse setzten sich diesächsischen Thans mit ihrem Gefolge zu Pferde, und während desGetümmels, welches damit verbunden war, warf Ctdric zumersten Male seine Augen auf den entlaufenen Gurth. Der edleSachse war, wie wir schon wissen, nicht in der sanftesten Stim-mung von dem Mahl zurückgekehrt, und cs bedurfte nur einesVorwandcS, um seinem Aerger auf irgend eine Art Luft zu ma-chen.Die Fesseln! die Fesseln!" rief er,Oswald, Hundebert!Hunde, Schurken! warum laßt Ihr den Buben ungefeffelt?"